Die DEULA und die Mechanisierung der Landwirtschaft
1926 wurde wegen des zunehmenden Einsatzes von Maschinen und Traktoren in der Landwirtschaf in Zeesen bei Berlin die DEULA (Deutsche Lehranstalt für Agrartechnik) gegründet. Die Ausbildung erfolgte hauptsächlich durch „Wanderlehrzüge“, die von Berlin aus eingesetzt wurden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde aus den Resten des Maschinenparks die DEULA-Landmaschinenschule Weser-Ems gegründet, die 1947 ihren Sitz in Freren nahm und 1948 mit den ersten „Schlepperkursen“ ihren Betrieb aufnahm.
In den 50er-Jahren bot die DEULA in Freren sechswöchige Handwerkslehrgänge, vierwöchige Schlepperlehrgänge mit Erwerb des Führerscheins und Sonderlehrgänge zu neuen Landmaschinen an. Dank der Leihgaben von Maschinenherstellern konnte stets mit den neusten Landmaschinen und Geräten ausgebildet werden.
Der Emslandplan schuf mit der Bodenkultivierung, der Flurbereinigung und dem Wirtschaftswegebau erst die Voraussetzungen für den Einsatz von Maschinen in der emsländischen Landwirtschaft. In den 50er und 60er-Jahren schritt die Mechanisierung der Landwirtschaft stetig voran und sorgte für eine gute Auslastung des Lehrbetriebes an der DEULA. Seit den 70er-Jahren erfolgte die Umstellung auf breitere Ausbildungsangebote im gewerblichen Bereich sowie auf Spezialkurse für den Einsatz von Technik, Maschinen und Fahrzeugen. Wichtige Ausbildungszweige bildet heute auch die Umweltbildung und die Arbeitssicherheit.


