Heimatvereine

Alle Informationen zu kommenden Veranstaltungen und Ausstellungen der Heimatvereine zum Emslandplan Jubiläum!

Heimatverein Wippingen

Der Emslandplan als Grundlage für eine moderne Landwirtschaft und wettbewerbsfähig Gewerbebetriebe

Der Heimatverein Wippingen stellt die positiven Auswirkungen des vor 75 Jahren aufgelegten Emslandplans in der Gemeinde Wippingen im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung dar.
Am 6. Juli 2025 wird der Heimatverein die Bedeutung des Emslandplans, insbesondere hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklungen der Gemeinde Wippingen und ihrer Umgebung aufzeigen. Eine umfassende Präsentation wird im Rahmen der Jubiläumsfeier in der Remise auf dem Mühlenhof unter dem Motto „Der Emslandplan als Grundlage für eine moderne Landwirtschaft von wettbewerbsfähigen Gewerbebetrieben“ gezeigt. 

Die Oldtimerfreunde Wippingen präsentieren die landwirtschaftlichen Entwicklungen mit ihren Geräten aus den Jahren von 1950 bis 1975. Zudem wird die moderne Landtechnik der Gewerbebetriebe in Wippingen vorgestellt.
Die Ausstellung von der Dreschmaschine zum Mähdrescher oder vom Kartoffelroder zum 2-Reihen Vollernter wird die Entwicklung deutlich machen. Eine Entwicklung für die der Emslandplan vielfach die Grundlage war.

    Folgendes Programm erwartet Sie am Sonntag, 6. Juli 2025 in Wippingen:

    Beginn: 14:00 Uhr auf dem Mühlenhof (Zur Mühle 1, 26892 Wippingen)

    • Ausstellung zum Jubiläum des Emslandplans
    • Kostenlose Besichtigung der bekannten und funktionsfähigen Durchfahrtmühle
    • Besuch des Heimat-Museums: Dank der umfangreichen Sammlung wird die Entwicklung des dörflichen Lebens in all seinen Facetten eindrucksvoll dargestellt
    • Kaffee und Kuchen im Heimathaus
    Zusätzliche Besichtigungstermine:

    Die Ausstellung kann nach Absprache mit Heinz Schulte (Tel. 0176-96001129) von Gruppen mit mindestens 10 Personen bis zum 30. Oktober 2025 besichtigt werden. In diesem Rahmen werden die Maschinen auch in Filmen vorgeführt.

    Heimatverein Wietmarschen

    Heimatverein Wietmarschen

    Im Jahr 1981 wurde der Heimatverein Wietmarschen als erster Ortsheimatverein in der Grafschaft Bentheim gegründet. Seit dieser Zeit beschäftigt sich der Heimatverein mit der Geschichte des Ortes Wietmarschen, dem Stift und der Bauernschaft. Seit 1998 ist das renovierte ehemalige Packhaus der Firma Lagemann das Versammlungshaus des Heimatvereines. In diesem Haus sind zwei Dauerausstellungen zu sehen, die im Jahr 2024 neu eröffnet wurden und Einblicke in das Leben vergangener Zeiten geben. Die Ausstellungen können nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.

    Der Verein hat zurzeit 386 Mitglieder und bietet jeden Monat eine Veranstaltung an, wie z. B. Schnadgang, plattdeutscher Nachmittag, Ferienpassaktion, Wanderungen, Fahrten und Fahrradtouren.

    Im Jahr 2026 wird vom 12. Februar bis zum 04. März die Wanderausstellung „Neustart Heimat. Dr.      Elisabeth Schlicht und der Emslandplan (1950–1963)“ im Packhaus zu sehen sein. An den Sonntagen ist das Packhaus nachmittags geöffnet, zusätzlich werden Führungen für angemeldete Gruppen ermöglicht. Neben der Ausstellung wird auch über den Emslandplan in Wietmarschen informiert. Dabei stehen Siedlungshäuser im Mittelpunkt.

    Informationen:

    Laufzeit: 12. Februar bis 04. März 2026

    Ort: Packhaus, Lingener Straße 22, 49835 Wietmarschen

    Öffnungszeiten: Sonntag nachmittags, sowie nach Anmeldung und Terminvereinbarung

    Eintritt: frei

    Führungen: für angemeldete Gruppen möglich

    E-Mail: heimatverein.wietmarschen3@gmx.de

    Internetseite: www.heimatverein-wietmarschen.de

    Heimatverein Messingen

    WIR BEWEGEN WAS!

    Wir wollen im Heute etwas für die Zukunft bewegen, inspiriert durch die Vergangenheit. Natürlich bieten wir viele Aktivitäten an auf dem Gebiet der Brauchtums- und Traditionspflege, aber wir engagieren uns auch für Erinnerungskultur, Kunst vor Ort und für den „frauenORT“ Mathilde Vaerting in Messingen.

    Die Zusammenarbeit mit anderen Heimatvereinen, mit den Messinger Vereinen und unserer Grundschule ist uns wichtig. Wir wagen auch den Blick über den Tellerrand in andere Kulturen. Viele unserer Veranstaltungen sind öffentlich (wir sind weder politisch noch konfessionell gebunden), kostenlos (wir bieten viele Veranstaltungen zum Nulltarif) und familienfreundlich (das liegt uns besonders am Herzen!). Auch Nichtmitglieder sind stets herzlich willkommen!

    Unser kleines und gemütliches Heimathaus liegt an der Thuiner Straße 12. Im Sommer und für größere Veranstaltungen weichen wir häufig auf eine andere Location aus. Ein frisches und buntes Logo verdeutlicht, wofür wir „brennen“: „Unsere Mitglieder sind unser Schatz!“

    Neben unserer Homepage findet ihr uns auf Instagram, Facebook und bei YouTube. Schaut gerne vorbei beim Heimatverein Messingen!

    Ausstellungen zum Emslandplan - „Wasser“, 15. Juni bis 16. August 2025

    Grundlage des Lebens, ein Molekül, ein Element, Teil von Mythen und Religionen, dreifach wandelbar, Elixier und Gefahr. In unserer Ausstellung „Wasser“ möchten wir zuerst zeigen, welche Bedeutung die Wasserführung in Messingen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte und welche Anstrengungen schon unternommen wurden, durch Lenkung des Wassers die Bedingungen für die Landwirtschaft und den Wegebau zu optimieren. Im zweiten Teil schauen wir, wie der Emslandplan im südlichen Emsland vor allem die Hauswasserversorgung verbesserte. Und in einem dritten Teil möchten wir natürlich beleuchten, wo wir aktuell stehen: Das Thema Wasser steht im Zeichen von Dürren und Überschwemmungen, des Meeresspiegelanstiegs und der Gletscherschmelzen mehr denn je im Fokus unseres Alltags. Wie werden wir mit dem Klimawandel leben, werden wir noch intelligente Lösungen entwickeln?

    Wir danken Ferdinand Dreising, Gerd Lottmann, dem Wasserverband Lingener Land und dem Wasser- und Bodenverband Rheit- und Bilderbach für die Unterstützung bei der Erstellung unserer Ausstellung „Wasser“!

    Zur Ausstellungseröffnung am 15. Juni 2025 um 15 Uhr auf Kottebernds Diele laden wir alle Interessierten ganz herzlich ein! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Infos zu Ausstellung sind auch auf unserer Homepage und unseren Accounts bei Instagram und Facebook zu finden.

    Ausstellungseröffnung: 15. Juni 2025 um 15 Uhr

    Laufzeit: 15. Juni bis 16. August 2025

    Ort: Kottebernds Diele, Kötteringer Straße 14, 49832 Messingen

    Öffnungszeiten: täglich ab 9 Uhr morgens

    Eintritt: frei

    Telefon: 0151 17350238

    E-Mail: info@heimatverein-messingen.de

    Internetseite: https://www.heimatverein-messingen.de/

    Ausstellungen zum Emslandplan - „Wirtschaft und Wege“, 31. Mai bis 18. Juli 2026

    Mit dieser Ausstellung setzen wir 2026 unsere Themenreihe zum Jubiläum „75 Jahre Emslandplan“ fort. Wirtschaft und Wege bedingen sich, denn ohne eine gute Wegestruktur wäre keine Entwicklung in der Landwirtschaft und im Gewerbe möglich gewesen.

    Wir betrachten unter dem Aspekt des Emslandplans sowohl die Gewerbetreibenden als auch die Landwirtschaft in Messingen. Anhand von Beispielen aus Messingen zeigen wir die gravierenden Veränderungen, auch verbunden mit gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen.

    Durch den Emslandplan entstand die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Elektrizität und mit einer Hauswasserversorgung, es gab Verbesserungen im Bildungssystem und in der medizinischen Versorgung. Auch das Straßen- und Wegenetz wurde ausgebaut. Das verbesserte Wegenetz im Emsland möchten wir im zweiten Teil der Ausstellung betrachten. Wir zeigen, wie der grundlegende Wandel gelang und wie er sich fortsetzte.

    Wir danken Ferdinand Dreising und Franz Josef Buchholz für ihre Unterstützung bei der Umsetzung unserer Ausstellung „Wirtschaft und Wege“!

    Zur Ausstellungseröffnung am 31. Mai 2026 um 15 Uhr auf Kottebernds Diele laden wir alle Interessierten ganz herzlich ein! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Infos zu Ausstellung sind auch auf unserer Homepage und unseren Accounts bei Instagram und Facebook zu finden.

    Ausstellungseröffnung: 31. Mai 2026 um 15:00 Uhr

    Laufzeit: 31. Mai bis 18. Juli 2026

    Ort: Kottebernds Diele, Kötteringer Straße 14, 49832 Messingen

    Öffnungszeiten: täglich von 9 Uhr morgens

    Eintritt: frei

    Führungen: möglich nach vorheriger Terminvereinbarung

    Telefon: 0151 17350238

    E-Mail: info@heimatverein-messingen.de

    Internetseite: https://www.heimatverein-messingen.de/

    Fahrradtour Knotenpunkt 20

    Ein Besuch lässt sich ausgezeichnet mit einer Fahrradtour verbinden, denn der Knotenpunkt 20 des emsländischen Fahrradroutenknotenpunktesystems liegt ganz in der Nähe des Ausstellungsortes. Eine Führung ist möglich nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0151/17350238 oder unter info@heimatverein-messingen.de.

    Informationen:

    Heimatverein Messingen, Thuiner Str. 12, 49832 Messingen

    E-Mail: info@heimatverein-messingen.de

    Internetseite: www.heimatverein-messingen.de

    Heimatverein Langen

    Fotoausstellung und Dokumentation in den Räumen des Heimatvereins Langen

    Vielen Jüngeren dürfte der Begriff „Emslandplan“ nicht mehr viel sagen. Und doch wäre aus dem Emsland, dem „Armenhaus der Republik” nicht eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands geworden, hätte es diesen Plan für die Region nicht gegeben.

    Am 5. Mai 1950 beschloss der Bundestag in Bonn Maßnahmen zur Erschließung und Nutzbarmachung des Emslands zu ergreifen. Damit wurde das größte Wiederaufbauprogramm der Nachkriegszeit in Gang gebracht. Dank des „Marshallplans“ der USA konnte das Vorhaben durchgeführt werden. Zwar hatten schon in den Kriegen Gefangene begonnen die Moore zu entwässern und Heideflächen nutzbar zu machen, doch das Emsland war so strukturschwach, dass die Bevölkerung in ärmlichsten Verhältnissen lebte. Viele entlegene Dörfer waren nur über Feldwege zu erreichen. Auch die vielen Kriegsflüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten, die in das Emsland gekommen waren, benötigen Nahrung, Wohnraum und Arbeit. Es galt die Region für Landwirtschaft, Industrie und Flüchtlinge zu erschließen. All das versprach der Emslandplan. Er verwandelte das Emsland in den folgenden Jahrzehnten in eine der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland.

    Im Jahr 1951 wurde in Langen ein Antrag auf Durchführung einer Flurbereinigung gestellt. 2.700 Hektar Boden wurden in dem Gebiet bearbeitet, davon 1.300 Hektar Tiefumbruch. Dadurch entstand fruchtbares Ackerland. Viele kleine Flächen wurden zusammengelegt, so dass ca. 60 Landwirte ihren Betrieb erweitern konnten. Fünf Höfe wurden ausgesiedelt. Viele Heuerstellen verschwanden, um größere Flächen zu erzielen. Die Flurbereinigungsmaßnahme wurde in den Jahren von 1953 bis 1963 durchgeführt.

    Eine Fotoausstellung und Dokumentation in den Räumen des Heimatvereins Langen zeigt die bewegte Zeit. Ebenso eine Dauerausstellung über das Heuerlingswesen.

    Weitere Besichtigungstermine sind nach Absprache mit dem Heimatverein möglich.

    Informationen:

    Ausstellungseröffnung: Sonntag, 25.05.2025 um 14:00 Uhr – Es wird Kaffee und Kuchen angeboten.

    Öffnungszeiten: Besichtigungstermine nach Absprache

    Ort: Museum des Heimatvereins Langen, Bawinkeler Straße 4

    Eintritt frei

    Telefon: 05904 1469

    Heimatfreunde Emlichheim und Umgebung e. V.

    30 Jahre Heimatfreunde – 1995–2025

    Der Verein „Heimatfreunde Emlichheim und Umgebung e. V.“ wurde am 24. April 1995 von 37 engagierten Heimatfreunden gegründet. Sein Ursprung liegt in dem Arbeitskreis „Heimatkunde und Geschichte“, der bereits seit 1983 aktiv war. Heute zählt der Verein rund 110 Mitglieder und ist ein lebendiger Teil der Samtgemeinde Emlichheim.

    Ziel ist es, die natürliche und geschichtliche Eigenart unserer Region zu erforschen, zu bewahren und erlebbar zu machen. Dabei liegt der Fokus auf vielfältigen Themen, die von Geschichtsforschung bis hin zur Pflege von Sprache und Brauchtum reichen.

    Schwerpunkte der Arbeit:

    • Erforschung und Dokumentation der Geschichte des Gebietes der Samtgemeinde Emlichheim
    • Bau- und Bodendenkmalpflege
    • Unterhaltung einer heimatkundlichen Dauerausstellung im Haus Ringerbrüggen in Emlichheim
    • Durchführung von Sonderausstellungen
    • Erhaltung und Pflege der plattdeutschen Sprache
    • Durchführung von Fahrten zu historischen Orten mit dem Bus und mit dem
    • Kontakte zu Nachbarvereinen beiderseits der deutsch- niederländischen Grenze
    • Herausgabe von Publikationen
    • Veröffentlichung von Beiträgen im Jahrbuch des Heimatvereins der Grafschaft Bentheim

    Darüber hinaus setzen sich die Heimatfreunde für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit niederländischen Nachbarvereinen ein. Die enge Kooperation mit dem Heimatverein Grafschaft Bentheim sowie lokalen Kommunen, Kirchen und Vereinen unterstreicht das Ziel, eine lebendige Gemeinschaft zu fördern. Lassen Sie sich von der Leidenschaft der Heimatfreunde anstecken! Gemeinsam wird die Geschichte und Kultur unserer Heimat erlebbar – für heute und kommende Generationen.

    75 Jahre Emslandplan – Ein Jubiläum zum Mitfeiern

    Die Heimatfreunde Emlichheim und Umgebung laden herzlich ein, das 75-jährige Jubiläum des Emslandplans zu feiern. Mit spannenden Veranstaltungen wollen wir die Errungenschaften und die Bedeutung des Emslandplans für unsere Region würdigen. Eröffnung der Feierlichkeiten: Am 2. September 2025 um 18:00 Uhr starten die Feierlichkeiten im Haus Ringerbrüggen mit einem Vortrag von Dr. Benjamin van der Linde „Der Emslandplan – mehr als Moorkultivierung“. Begleitet wird die Eröffnung von einer Sonderausstellung, die mit Bildern die Entwicklung der Region zeigt. Ergänzt wird das Programm durch die zwei Wanderausstellungen „Grenzland und Zukunftsraum? Geschichte und Gegenwart des Emslandplans in der Grafschaft Bentheim“ (Kreis- und Kommunalarchiv der Grafschaft Bent- heim) und „Neustart Heimat. Dr. Elisabeth Schlicht und der Emslandplan“ von der Emsländischen Landschaft. Diese Ausstellungen beleuchten den Alltag der damaligen Zeit und den Aufschwung der Region.

    Die Ausstellungen sind bis zum 1. März 2026 geöffnet.

    Programm im Überblick:
      • 2. September 2025, 18:00 Uhr: Eröffnungsfeier Vortrag Dr. Benjamin van der Linde, „Emslandplan – mehr als Moorkultivierung“
      • 23. Oktober 2025, 19:00 Uhr: Eröffnung der ersten Wanderausstellung „Grenzland und Zukunftsraum? Geschichte und Gegenwart des Emslandplans in der Grafschaft Bentheim“ durch Christian Lonnemann vom Kreis- und Kommunalarchiv der Grafschaft Bentheim
      • 11. November 2025, 19:00 Uhr: Erster Filmabend mit Filmen aus den 1950er- und 1960er-Jahren
      • 15. Januar 2026, 18:00 Uhr: Eröffnung der zweiten Wanderausstellung „Neustart Heimat. Dr. Elisabeth Schlicht und der Emslandplan“ durch Dr. Benjamin van der Linde vom Emsländischen Heimatbund
      • 17. Februar 2026, 18:00 Uhr: Vortrag Burghardt Sonnenburg über die Öffentlichkeitsarbeit der Emsland GmbH
      • 24. Februar 2026, 19:00 Uhr: Zweiter Filmabend mit Filmen aus den 1950er- und 1960er-Jahren 

      Nutzen Sie die Gelegenheit, die Geschichte des Emsland- plans zu entdecken. Diese Veranstaltungen zeigen, wie der Plan die Lebensumstände in unserer Region verbessert hat. Feiern Sie mit!

    Informationen:

    Internetseite: https://www.heimatfreunde-emlichheim.de/

    Der Heimatring Lorup

    Der Heimatring Lorup - Geschichte I

    Bereits 1930 wurde in Lorup ein Heimatverein gegründet. Die Initiative ging von dem Bankrendanten Theodor Rohjans und dem Hauptlehrer August Sprehe aus. Beide waren im Heimatverein Hümmling aktiv. August Sprehe war Mitautor des Buches „Der Hümmling“ des katholischen Lehrerverbandes Hümmling. Theodor Rohjans schrieb über Lorup eine Ortschronik, die nicht veröffentlicht wurde, sowie zahlreiche plattdeutsche Kurzgeschichten. Nach 1937 wurde der Heimatverein „gleichgeschaltet“.

    Am 8. März 1955 wurde der Heimat Ring Lorup, als Nachfolger gegründet. Der Heimat-Ring umschließt alle Loruper, ehemaligen Loruper und alle, die an unserer Arbeit interessiert sind. Vorsitzender wurde der Bauer Hans Meyer-Wellmann. Theodor Rohjans wurde Ehrenvorsitzender. 

    Der Heimat-Ring Lorup war von Beginn an einer der aktivsten Heimatvereine im Kreis Aschendorf-Hümmling. Bereits im Gründungsjahr fand am 15. September 1955 der Kreisheimattag in Lorup statt und am 14. Oktober 1965 dann zum zweiten Mal. 1958 führte der Verein die „sprechende Dorfchronik“ (Tonband Aufnahmen mit Handwerkern usw.) ein. Der Schnitzer und Gärtner Heinrich Wilkens schnitzte ab 1958 interessante Straßenschilder im Auftrag des Heimat-Rings.

    Bereits für 1958 gab der Heimat-Ring die erste „Beldertunscheere“ heraus. Seitdem erscheint diese ununterbrochen in jedem Jahr. Die Beldertunscheere erscheint in einer Auflage von 1.150 Exemplaren, über 200 Ausgaben werden an auswärtige Mitglieder und Leser verschickt, viele davon in die USA. Seit den 1950er-Jahren beteiligt sich der Heimat-Ring mit Erfolg an den Wettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“. 1958 ließ der Heimat Ring einen Film über Lorup erstellen, der heute noch regelmäßig gezeigt wird. Hans Meyer-Wellmann schrieb die Kirchenbücher Lorups ab und legte damit den Grundstein für unsere Familienforschung. Ferner begann er mit der Sammlung von Zeitungsartikeln über Lorup. Auch sammelte er bereits alte Urkunden. Hans Meyer-Wellmann blieb bis zu seinem Tod am 12. Februar 1990 Vorsitzender des Heimat-Ring.

    Der Heimatring Lorup - Geschichte II

    Sein Nachfolger Lukas Olliges wurde nach einem Jahr von Franz Grote abgelöst. Grote blieb bis 2001 Vorsitzender und wurde dann zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 2001 wurde Hans Schwarte Vorsitzender. Hans Schwarte gehörte bereits seit 1990 dem Vorstand an. Als Nachfolger wurde sein Stellvertreter Thomas Abeln 2024 zum Vorsitzenden gewählt. 

    In dieser Zeit wurden das Heuerhaus, die alte Drechslerei Grummel Jansen, die Remise und das Auswanderer-Denkmal errichtet. Im Heuerhaus befinden sich eine Bibel von 1630, ein Opferstock von 1671, ein Lehnsbrief vom 12. September 1779 sowie weitere Unterlagen aus der Loruper Geschichte. Diese Arbeit wird durch die Arbeitskreise unterstützt. Zurzeit gibt es folgende Arbeitskreise: 

    • Beldertunscheere: Dieser beginnt ab März / April mit der Erstellung des Jahrbuchs. 2025 ist die 68 Ausgabe erschienen mit dem Hauptthema „Die Geschichte der Loruper Gaststätten.“
    •  Drechslerei: Für diesen Arbeitskreis ist der Erhalt der alten Drechslerei eine Hauptaufgabe. Das Gebäude ist von 1900, ein Teil der Maschinen von 1895. Der Antrieb erfolgt durch Transmission. Alle Maschinen funktionieren noch. Ferner kümmert sich der Arbeitskreis um die Ausstellungsremise und führt Führungen durch die Gebäude durch.
    • Familienforschung: Der Arbeitskreis hat die Geschichte der Loruper Familien erforscht und erstellt Ahnentafeln in Buchform. In jeder Generation werden alle Geschwister, Taufpaten, Partner, Trauzeugen, Todesursachen usw. erfasst. Es wurden digital bereits über 72.000 Personen erfasst.
    • Foto: Der Heimat-Ring verfügt über 5.000 alte Fotos. Der Arbeitskreis digitalisiert die Fotos und stellt Fotos für die Beldertunscheere und den Veranstaltungskalender zusammen. Ferner werden vom Arbeitskreis Fotoausstellungen durchgeführt.
    • Oldtimer: Dieser Arbeitskreis ist der Mitgliederstärkste. Ca 80 Mitglieder gehören ihm an. Der Arbeitskreis kümmert sich um alte landwirtschaftliche Geräte und Zugmaschinen. Alle zwei Jahre findet ein Oldtimer-Treffen in Lorup statt. Bei der Ausstellung 2024 waren über 1.000 alte Fahrzeuge ausgestellt.
    • Plattdeutsch: Dieser Arbeitskreis kümmert sich um den Erhalt der plattdeutschen Sprache. Er trifft sich am ersten Dienstag im Monat im Heuerhaus.
    • Zusätzlich werden nach Bedarf kurzfristig Arbeitsgruppen gebildet, so zum Beispiel für die Krippenausstellungen, den Tag der Heimatvereine, das Jubiläum 75 Jahre Emslandplan, für Ausstellungen und Vorbereitung sonstiger Veranstaltungen.

    Im Jahr 2005 konnte der Heimat-Ring sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Einer der Höhepunkte war ein großer Festumzug mit 50 Motivwagen und 15 Volkstanzgruppen. Im September 2024 fand in Lorup der Tag der Heimatvereine statt. Aus dem Altkreis Aschendorf-Hümmling haben sich 18 Heimatvereine, sowie 6 Loruper Vereine beteiligt. Wir konnten zu dieser Veranstaltung 1.000 Besucher begrüßen. Es war nach 2007 das zweite Mal, dass der Tag der Heimat Vereine in Lorup stattfand.

    Zusammen mit der Hans Meyer-Wellmann-Stiftung hat der Heimat-Ring eine gemeinsame Bibliothek mit ca. 5.000, überwiegend heimatkundlichen Büchern. Die Bibliothek wird von der Stiftung betreut. Der Verein hat 620 Mitglieder. An Veranstaltungen werden unter anderem Klönnachmittage, Ausflüge, Krippenfahrten und Vortragsveranstaltungen angeboten. Regelmäßig nehmen mehr als 100 Personen an den Veranstaltungen teil.

    An der Krippenfahrt (mit anschließendem Kohlessen) am 7. Januar 2025 haben 142 Besucher teilgenommen. Bei Rückfragen oder Besuchsterminen wenden Sie sich bitte an Thomas Abeln (0163 6298304).

    Ohe Ausbau - Ausstellung in Lorup

    Die Ohe entspringt in der Gemarkung Spahnharrenstätte und fließt durch die Gemarkungen Börger, Breddenberg, Lorup, Heidbrücken, Esterwegen und Hilkenbrook.

    Sie fließt wenige hundert Meter südlich des Küsterkanals mit der Marka zusammen. Dadurch entstand die Sagter Ems.

    Bis vor ca. 150 Jahren war die Ohe ab Heidbrücken schiffbar und ein wichtiger Wirtschaftsweg für den Hümmling. Über Ohe, Sagter Ems und Ems wurde per Schiff Leer erreicht. Ausgeführt wurden neben Torf auch Steine der gesprengten Hühnengräber.

    1887 kaufte die Gemeinde Lorup dem Schiffer Kuper aus Heidbrücken, nach einem Vergleich wegen der Anlage einer Stauschleuse in der Ohe, für 650 Mark sämtliche Ansprüche ab.

    Für die Familie Kuper hat sich bis heute der plattdeutsche Name „Bootkers“ erhalten.

    Nach dem II. Weltkrieg kamen Flüchtlinge und Vertriebene aus den Ostgebieten in das Emsland. Bereits unmittelbar nach Ende des Krieges war das Gebiet in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Angesichts der katastrophalen Ernährungslage, die zu jener Zeit in den westlichen Besatzungszonen herrschte, wurde nach Landreserven gesucht, um die Nahrungsmittelproduktion zu steigern. Schnell war der Blick dabei auf die weiten Moor- und Heideflächen des Emslandes gefallen.

    Bevor die Flächen tiefgepflügt werden konnten, mussten sie soweit wie möglich entwässert werden. Hierfür wurden Gräben und Vorfluter angelegt, bzw. ausgebaut.

    Im Bereich der Ohe wurden Moorflächen und Feuchtwiesen tiefgepflügt, um Ackerflächen zu gewinnen. Hierbei kamen die Ottomeyer Tiefpflüge zum Einsatz. Diese Pflüge brachen das Moor bis zu 2,20 Meter Tiefe auf. Der Moorboden wurde mit Sand vermischt. Teilweise wurde hierbei auch die Ohe ausgebaut und begradigt.

    Es handelte sich um Haßmoor, Ostermoor, Mammoor und Goosenmoor. Die Moormächtigkeit betrug zwischen einen und sechs Meter.

    In diesem Zusammengang kam es zum Flächentausch zwischen Breddenberger und Loruper Landwirten. Loruper tauschten ihre Flächen auf der Breddenberger Seite der Ohe gegen Flächen an der Loruper Seite der Ohe und umgekehrt. Hierdurch wurden die Verkehrswege reduziert.

    Inzwischen hat sich die Einstellung, besonders zum Naturschutz geändert. In die Ohe wurden schon vor Jahren Fischtreppen eingebaut und Uferflächen wieder vernässt. Zudem wurden bereits einige Sohlgleiten als Ersatz für Stauwehre eingebaut. Dadurch wurde die Fließgewässerdurchgängigkeit verbessert.

    Es entstand das Naturschutzgebiet Ohe, auf einer Länge von ca. 14 Kilometern, zwischen Börger und Breddenberg bis nach Neuscharrel (Kreis Cloppenburg).

    Die Gemeinde Lorup kaufte als Ersatzmaßnahme für Straßen und Baugebiete Ackerflächen in diesem Bereich auf, um sie wieder zu vernässen.

    Die Windverhältnisse sind im Ohetal so gut, dass die Gemeinden Börger / Breddenberg, Lorup, Esterwegen und Hilkenbrook hier Windparks errichtet haben.

    Informationen:

    Ausstellung in Lorup
    Krull‘s Hus Hauptstraße 14
    26901 Lorup

    3. bis 5. Oktober 2025

    Öffnungszeiten:

    3. & 4. Oktober 14 – 20 Uhr,

    5. Oktober 14 – 18 Uhr

    Internetseite: https://www.heimatring-lorup.de/home.html

     

    FORUM Sögel e.V.

    Information-Geschichte-Zukunft

    Der im Jahr 2008 gegründete Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Region im Kontext mit der jüngsten deutschen und europäischen Geschichte aufzuarbeiten und mit Blick in die Zukunft zu vermitteln. Der Begriff „Information“ in der Vereinsbezeichnung steht für eine weitere Aufgabe, nämlich die Herausgabe des Monatsheftes „Informationen für Sögel und Umgebung“ (IfS) mit einer Auflage von 6.800 Exemplaren und kostenloser Verteilung an alle Haushalte der Samtgemeinde Sögel. Angesichts der Veröffentlichung mehrerer Publikationen, gezeigter externer Ausstellungen sowie Präsentation in den eigenen Räumen der Geschichts- und Zukunftswerkstatt hat sich der Verein ein breites Publikum erschlossen. Die Bedeutung des Emslandplans findet unter anderem ihren Niederschlag in dem Band „Sögel nach 1945“. Daher ist es naheliegend, dass der Verein sich auch an den Aktivitäten zum 75-jährigen Jubiläum des Emslandplans beteiligt und diesem Anlass auf den Ort Sögel bezogen eine Ausstellung widmet.

    Vorher–nachher: Sögel und der Emslandplan - Ausstellung des Forums Sögel

    Ausstellung des Forums Sögel

    Kein anderer Ort im Emsland hat unter den Kriegsereignissen so gelitten wie Sögel. Nach dem Luftangriff am Sonntag, den 8. April und den Sprengungen am 11. April 1945 waren über 100 Häuser ganz oder teilweise zerstört. Das betraf natürlich auch die umgebene Infrastruktur, zum Beispiel Straßen, Wege, Stromversorgung. Enorme Wiederaufbau-Arbeiten waren zu leisten. Als der Emslandplan 1950 in Kraft trat, waren bereits viele Häuser instandgesetzt bzw. neu aufgebaut. Die Beseitigung der teilweise schon aus Vorkriegszeiten bestehenden Infrastruktur-Defizite konnte nun mit Unterstützung aus dem Emslandplan gezielt angegangen werden. Betroffene Projekte und Maßnahmen waren unter anderem:

    • die Trinkwasserversorgung
    • die Abwasserentsorgung (Kanalisation und Kläranlage)
    • die Restelektrifizierung
    • die Förderung der Wirtschaftsleistung, z. B. Erdölgewinnung, Landwirtschaft
    • die Aufforstung der Wälder
    • die Verbesserung und Erneuerung der Verkehrswege

    Die Ausstellung soll anhand von vergleichenden Darstellungen die „vorher- nachher“-Situation beleuchten. Sie soll klarmachen, was die damals verantwortlichen Generationen mit Unterstützung aus Mitteln des Emslandplans geschaffen haben. Nachfolgenden Generationen ist das Werk ihrer Vorfahren nicht immer bewusst. Deshalb richtet sich die Ausstellung insbesondere an diesen Personenkreis, um zu verstehen, dass heute selbstverständliche Einrichtungen damals nicht selbstverständlich waren und erst mit enormem Einsatz erarbeitet werden mussten. Gezeigt wird die Ausstellung vom 30. Oktober bis zum 20. November 2025 im Foyer des Rathauses der Gemeinde Sögel. Zeitgleich wird die Wanderausstellung „Neustart Heimat. Dr. Elisabeth Schlicht und der Emslandplan“ zum Wirken von Dr. Elisabeth Schlicht, die gebürtig aus Sögel stammte, zu sehen sein.

    Informationen:

    Laufzeit: 30. Oktober bis 20. November 2025

    Ort: Foyer des Rathauses der Gemeinde Sögel (Ludmillenhof, 49751 Sögel)

    Öffnungszeiten: Mo.-Do. 8 Uhr – 16:30 Uhr; Fr. 8 Uhr – 12:30 Uhr

    Telefon: 05952 – 1238

    E-Mail: bernd.eggert.soegel@ewetel.net

    Internet: www.forum-soegel.de

    Kontakt Forum Sögel e. V.:
    Forum Sögel e.V.
    Sigiltra Str. 10a, Im Tünneken 15
    49751 Sögel

    Heimatverein Lünne

    Ausstellung „75 Jahre Emslandplan“ - Eröffnung und Workshop

    Die Ausstellung „75 Jahre Emslandplan“ wird am 21. November 2025 im Haus Schmeing in Lünne eröffnet. Den Auftakt bildet ein interaktiver Workshop, in dem die Bedeutung und Auswirkungen des Emslandplans auf die Region gemeinsam mit Fachleuten und Zeitzeugen beleuchtet werden. Der Workshop bietet Raum für Diskussionen, Fragen und einen intensiven Austausch über eines der prägendsten Strukturprogramme Nord- westdeutschlands.

    Inhalte der Ausstellung

    Im Obergeschoss des Hauses Schmeing erwartet die Besucher eine umfassende Posterausstellung, die die Geschichte, Herausforderungen und Errungenschaften des Emslandplans von seiner Entstehung bis in die Gegenwart nachzeichnet. Historische Fotografien, Karten, Dokumente und erklärende Texte illustrieren eindrucksvoll die Entwicklung der Region zu einer wirtschaftlich starken und lebenswerten Gegend.

    Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Themenbereiche:

    • Die Ausgangslage: Das Dorf Lünne vor 1950 – landwirtschaftliche Strukturen, wirtschaftliche Schwierigkeiten und infrastrukturelle Herausforderungen wie B. Schule
    • Die Umsetzung des Emslandplans: Maßnahmen zur Trockenlegung, Aufforstung, Ansiedlung von Industrie und Verbesserung der
    • Gesellschaftlicher Wandel: Wohnsituation der Kriegsflüchtlinge und Siedlungsbau. Auswirkungen auf Bevölkerung, Kultur und
    Besuchszeiten und Führungen

    Die Ausstellung ist nach vorheriger Vereinbarung mit dem Heimatverein Lünne zugänglich. Gruppen können beim Heimatverein eine Führung durch die Ausstellung buchen, um vertiefte Einblicke in die Thematik zu erhalten. Im Anschluss an den Besuch bietet sich ein Abstecher in die heimische Gastronomie an, um das Erlebte bei regionalen Spezialitäten nachklingen zu lassen.

    Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum, darunter Geschichtsinteressierte, Schulklassen, Studierende und alle, die sich für die Entwicklung des Emslandes und den Einfluss des Strukturwandels auf die Region interessieren. Sie lädt dazu ein, über die Vergangenheit zu reflektieren und zugleich einen Blick in die Zukunft zu werfen.

    Informationen:

    Adresse:
    Haus Schmeing Kirchstraße 4
    48480 Lünne

    Kontakt:
    hv.luenne@gmail.coml