Museen
Alle Informationen zu den kommenden Ausstellungen in Museen im Emsland und der Grafschaft Bentheim zum Emslandplan Jubiläum!
Emsland Moormuseum
ab 05.05.2025
75 Jahre Emslandplan – 50 Jahre Emsland Moormuseum
Das Emsland Moormuseum wurde in den 1970er-Jahren vom Heimat- und Verkehrsverein Groß Hesepe als „Moormuseum Groß Hesepe“ gegründet. Im Zentrum der Ausstellung standen die Hochmoorfläche, die Torfbagger so- wie der Dampfflugsatz der Firma Ottomeyer. Aufgrund der enormen Belastung des Heimatvereins wurde 2004 die Trägerschaft innerhalb einer neuen Vereinsstruktur durch Beteiligung des Landkreises Emsland sowie der Gemeinde Geeste neu geregelt und der Emsland Moormuseum e. V. gegründet. Im Rahmen des internationalen INTERREG Projekts „Spuren im Moor“ – „Spooren in het veen“ wurde die Dauerausstellung überarbeitet und 2006 eröffnet. Die Halle nimmt in ihrer Gestaltung die Architektur der regionalen Torfstreufabriken auf. Die Besucher erhalten Informationen zu den Themen Moorentwicklung, Torfabbau und Moorkultivierung. Das Zentrum der Halle bildet eine über drei Stockwerke reichende Torfstreufabrik. In die Ausstellungshalle integriert sind ein Kino, in dem ein ca. 15 Minuten dauernder Film über die Emslanderschließung in den 1950er-Jahren gezeigt wird sowie das Archiv und die Bibliothek des Emsland Moormuseums. Eine Ausstellungsergänzung zeigt die Anfänge des Moorschutzes. Im Juni 2010 konnte eine zweite Ausstellungshalle auf dem Gelände des Emsland Moormuseums eröffnet werden. Die Umsetzung des Projektes „NPE – Nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft im Internationalen Naturpark Bourtanger Moor – Bargerveen“ war durch eine EU-Kooperation im Rahmen von INTERREG IV-A möglich. Im Zentrum stehen die eindrucksvollen Großobjekte der Firma W. Ottomeyer, bestehend aus dem Tiefpflug „Mammut“, zwei Lokomobilen sowie einem Mannschaftswagen. Die sich über mehrere Ebenen erstreckende Ausstellung zeigt die Geschichte des Emslandplans. Seit 2019 fährt die Feldbahn des Museums auf einer erneuerten Feldbahnstrecke. Knapp drei Kilometer lang ist die Strecke im Außengelände des Museums und verknüpft an mehreren Haltestellen die Bohlenwege und Informationsplattformen auf der Hochmoorfläche des Museums. 2025 wird auf dem Außengelände des Museums die „Integrative Moorerlebnislandschaft“ eröffnet. Sie bietet den Gästen auf einzigartige Weise, die Möglichkeit die Themen des Museums – Siedlerhof und Streuobstwiese auf dem Obstbaumwipfelpfad, Moorkultivierung über einen Feldbahndamm und Wieder- vernässung über ein Wasserspiel – zu entdecken.
Das Emsland Moormuseum ist heute mit zwei modernen Ausstellungshallen, die zusammen über 2.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche aufweisen und einem 30 Hektar großen Außengelände mit Hochmoorfläche, Feldbahnstrecke und Siedlerstelle mit Arche-Bauernhof das größte Haus dieser Museumssparte in Europa. Es pflegt eine einzigartige Sammlung zur Moorentstehung, -entwicklung und -kultivierung, zur Besiedlungsgeschichte, zur Torfgewinnung und -verarbeitung sowie zu Moorschutz und Fragen der Restaurierung. Das Museum ist Hauptinformationszentrum im Internationalen Naturpark Moor – Veenland und Geopark Emsland. Seit 2007 trägt das Emsland Moormuseum das Museumsgütesiegel Niedersachsen und Bremen. 2019 gelang die Aufnahme als Ankerpunkt in ERIH der „European Route of Industrial Heritage“. 2020 erfolgte die Auszeichnung als anerkannter außerschulischer Lernort im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung des Niedersächsischen Kultusministeriums und seit 2022 die Anerkennung als assoziiertes Bildungszentrum im bundesweiten Netzwerk BildungKlima-plus-56.
Die Erweiterung der Dauerausstellung sowie spannender Kinder- und Familienaktionen
Im Jahr 2025 feiert auch das Emsland Moormuseum das 75-jährige Jubiläum des Emslandplans! Dieses bedeutende Ereignis wird markiert mit der Erweiterung der Dauerausstellung und einer Reihe spannender Kinder- und Familienaktionen.
Die neue Dauerausstellungseinheit folgt der Entwicklung zwischen den Jahren 1880 und 1933, welche zur Beschließung des Emslandplans führten. Mit dem Emslandplan verschwand der größte Teil der emsländischen Moore als Naturraum endgültig. Was mit Siedlungsgründungen im 17. und 18. Jahrhundert begann und lange Jahre in ärmlicher Entwicklung stagnierte, nahm unter der Ägide der preußischen Regierung Fahrt auf. Ödlandkultivierung, Binnenkolonisation und wirtschaftliche Nutzung der Torfe wurden mit Blick auf die „fortschrittlicheren Niederlande“ zu Leitmotiven der „Eroberung“ der Moore. Am 11. August 1919 trat das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, 1924 folgte das sogenannte Dampfmaschinengesetz, sie schrieben die Bildung von Siedlungsgesellschaften vor, ermöglichten die Enteignung von Ödländereien aus Privatbesitz, wenn der Eigentümer keine Maßnahmen zur Kultivierung ergriff, und gestatteten eine Flurbereinigung per Zwang. Damit waren erstmals die Voraussetzungen für eine zentral gelenkte großflächige Kultivierung geschaffen worden. Mit dem Bau des Süd- Nord-Kanals und des Küstenkanals wurden zudem die im Westen und Norden gelegenen Moorgebiete erschlossen. Systematisch begann der Straßen- und Wegebau.
Emslandentdeckertouren: Geschichte und Technik erleben – Zukunft gestalten
Das Emsland Moormuseum ist ein faszinierender Ort, der viele Anknüpfungspunkte für Bildungsangebote bietet. Bei der Planung der Kinderaktionen für das Jubiläumsjahr liegt der Fokus auf historischer Bildung und nachhaltiger Entwicklung, um den Teilnehmenden sowohl Wissen zu vermitteln als auch praktische Erfahrungen für die Gestaltung ihrer Lebenswelt zu ermöglichen. Die didaktischen Überlegungen zu den Programmen verknüpfen Elemente der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Aspekten der Geschichtsdidaktik. Jede Aktion fördert das Verständnis der Kinder für wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit, sei es durch einen Spaziergang über die Hochmoorfläche mit allen Sinnen, das Eintauchen in historische Rollen wie Torfstecher auf der Moorerlebnislandschaft oder das gemeinsame Besprechen von Fragestellungen des Moor-, Klima- und Artenschutzes. Durch kreative Ansätze, wie das Erstellen von „Reisekoffern“ in die Geschichte, das Anfertigen von Modellen einer Dampfmaschine oder das Experimentieren mit erneuerbaren Energiequellen wird den Kindern ein anschauliches Verständnis der historischen Zusammenhänge und dem aktuellen Zeitgeschehen vermittelt. Die Aktivitäten greifen auf eine nachhaltige Art und Weise die Themen Geschichte, Technik und menschliche Entwicklung auf und verknüpfen sie mit praktischen, kreativen Elementen, die den Kindern auch ein kritisches Bewusstsein für die Auswirkungen des Emslandplans auf die Umwelt vermitteln.
Der Emslandplan, der vor 75 Jahren ins Leben gerufen wurde, brachte nicht nur große technische Innovationen, sondern auch tiefgreifende Veränderungen in der Region, für Mensch und Natur. Die Mitmach-Aktionen sollen nicht nur Geschichte vermitteln, sondern bieten einen interaktiven Zugang zu den historischen und technischen Aspekten des Emslandplans, bei denen junge Entdecker die Verbindung von Geschichte und Technik hautnah erleben und so aus der Vergangenheit für die Zukunft Erfahrungen mitnehmen können. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und Familien können dabei aktiv in die Geschichte eintauchen. Alle Kinder- und Familienaktionen rund um das Jubiläum finden sich im Jahresprogramm unter dem Stichwort Emslandentdeckertouren.
Emsland Moormuseum – N 52°37‘30‘‘ E 07°11‘09‘‘
Sie finden das Emsland Moormuseum beim Geestmoor 6 in 49744 Geeste – Groß Hesepe. Die Feldbahn fährt ab Ostern, die Abfahrtszeiten sind Dienstag bis Samstag um 13:00, 14:30 und 16:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 11:00, 13:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr. Für eine Fahrt mit der Feldbahn zahlen Erwachsene 3,- EUR und Kinder 2,- EUR zuzüglich zum Museumseintritt. Gruppenfahrten bitte gesondert buchen. Für die Fahrten mit der Feldbahn gibt es ein begrenztes Kartenkontingent und sie sind selbstverständlich witterungsabhängig. Das Museumscafé bietet dienstags bis sonntags von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr Produkte vom Bunten Bentheimer Schwein und Bentheimer Schaf aus eigener Freilandhaltung, Leckeres aus dem Gemüsegarten des Siedlerhofes, Buchweizenpfannkuchen, verschiedene Kuchen und Torten und andere regionale Köstlichkeiten. Gruppen ab sechs Personen werden um eine Reservierung gebeten. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 05937 – 70 99 90 und per E-Mail kontakt@moormuseum. de. Führungen sind auf Anfrage für verschiedene Zielgruppen buchbar. Die Museumshalle und Teile des Außengeländes sind barrierearm bzw. für Kinderwagen geeignet. Die empfohlene Aufenthaltsdauer beträgt mindestens 3 Stunden.

Informationen:
Laufzeit: Dauerausstellung
Öffnungszeiten 2025: vom 01. März bis zum 02. November täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung. Montag ist Ruhetag, außer an Feiertagen.
Eintrittspreise:
Erwachsene 6,00 EUR
Schüler, Studenten, Behinderte, ALG–Empfänger 3,00 EUR
Familien mit bis zu 4 Kindern zahlen 14,00 EUR
Führungen: auf Anfrage für verschiedene Zielgruppen buchbar
Adresse: Geestmoor 6, 49744 Geeste – Groß Hesepe
Telefon: 0 59 37 / 70 99 90
E-Mail: kontakt@moormuseum.de
Internetseite: https://moormuseum.de/

Stadtmuseum Nordhorn
20.09.2025 – 08.03.2026
Menschen, Mode und Maschinen – drei Ausstellungen, ein Museum
Das Stadtmuseum Nordhorn zeigt in drei Ausstellungen die Geschichte Nordhorns und der Textilindustrie der Grafschaft Bentheim. Im NINO-Hochbau, NINO-Allee 11, 1. OG links, steht die Textil- und Modegeschichte im Mittelpunkt der Dauerausstellung mit Modedesign von Karl Lagerfeld, Heinz Oestergaard, der „Mrs Emma Peel“-Kollektion von 1968 und Zeichnungen von Modezeichner René Gruau für das französische Modehaus Dior mit NINO-Stoffen. Fotokabinette laden zum Rundgang ein, unter anderem mit Arbeiten von Helmut Newton, F. C. Gundlach, Blacky Grill, Frank Horvat, Christa Peters, Charles Wilp und Regina Relang, die die Welt der Mode und den Arbeitsalltag in den Textilfabriken Nordhorns im 20. Jahrhundert in ihren Fotografien dokumentierten.
Einmal NINO-Flex tragen? Kein Problem! Beim Abschluss des Rundgangs bietet der Dressing Room Kleidungsstücke zum Anprobieren an. Ein kostenloser Audio-Guide steht Besuchern in Deutsch und Niederländisch zur Verfügung.
In der Museumsfabrik in der „Alten Weberei“, Vechteaue 2 führen jeden Samstag von 14-18 Uhr Textiler die historischen Spinnmaschinen und Webstühle vor. Sie erklären und erläutern jeden Arbeitsschritt von der flockigen Baumwolle bis hin zum fertigen Stück Stoff.
Das Stadtmuseum im Povelturm, Kokenmühlenstraße 18, lädt samstags von 14-18 Uhr zum Rundgang durch die Geschichte Nordhorns ein – mit anschließendem Rundblick über die Innenstadt im Museums-Café „Hoch5“ inklusive.
„Der Bentheimer Grenzlandausschuss 1947-1964“ - Sonderausstellung im Stadtmuseum Nordhorn
Als gezielte Strukturfördermaßnahme erstreckte sich das Wirkungsgebiet des Emslandplans auch auf die Grafschaft Bentheim, insbesondere auf die Niedergrafschaft. Das Stadtmuseum Nordhorn zeigt im Herbst 2025 im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums des Emslandplans die Sonderausstellung „Der Bentheimer Grenzlandausschuss 1947- 1964“. Als Reparationsforderungen für die im Zweiten Weltkrieg entstandenen Schäden und Verluste forderten die Niederlande 1946 die Abtretung von Gebieten entlang der westdeutschen Grenze. Betroffen waren 17 Landkreise in einer Linie von Borkum bis nach Aachen, eines der größten Gebiete stellte dabei die Niedergrafschaft dar. Ein Hauptargument der niederländischen Seite für diese Forderungen war, dass die betroffenen Gebiete unterentwickelt seien, und die Niederlande die Regionen wirtschaftlich und strukturell schneller und zielführender entwickeln würde. Dieser Vorwurf der Rückständigkeit der Grenzgebiete war auch ein entscheidender Anschub für den Emslandplan, der mit Start am 5. Mai 1950 die Strukturentwicklung in den Grenzgebieten gezielt in den Blick nahm.
Bereits im Vorlauf zum Emslandplan hatte sich 1947 der „Bentheimer Grenzlandausschuss“ – benannt nach dem Gründungsort – unter Federführung des Textilindustriellen und damaligen Grafschafter Landrats Dr. Rudolf Beckmann gegründet. Gemeinsam mit dem Grafschafter Oberkreisdirektor Dr. Ernst Mawick als Geschäftsführer prägten beide bis zur Auflösung 1964 die Arbeit des Ausschusses maßgeblich. Die Tätigkeit, Organisation und Wirkung dieses
Gremiums, das sich als „Demokratie von der Basis aus“ verstanden hat, steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung. Wie in der Nachkriegszeit das Ringen um die deutsch-niederländischen Beziehungen aussah, mit welchen Maßnahmen und Methoden man versuchte auf politische Entscheidungsträger Einfluss zu nehmen, in welchen Netzwerken sich die Arbeit abspielte, welche Akteure dabei in welcher Funktion auftraten und wie sich die niederländische Sichtweise auf das Thema darstellte, zeigt die Ausstellung im Stadtmuseum Nordhorn im NINO-Hochbau.
Eröffnung: Freitag, 19.09.2025, 19:00 Uhr
Laufzeit: 20.09.2025 – 08.03.2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Sonntag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintrittspreise: 4,/3,- Euro, Kinder & Jugendliche frei
Führungen: auf Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Begleitveranstaltungen
Begleitveranstaltungen:
Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
Sonntag, 02. November 2025, 11:30 Uhr
Sonntag, 08. März 2026, 11:30 Uhr
„Für die Grafschaft in Bonn: Dr. Ben Povel und sein Einsatz für den Emslandplan“
Vortrag Nadine Höppner und Christian Lonnemann
Datum: Freitag, 14.11.2025, 15:00 Uhr
Ort: Im Kreis- und Kommunalarchiv Grafschaft Bentheim, NINO-Allee 2, Nordhorn in Kooperation mit dem Stadtmuseum Nordhorn
Eintritt kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich

Informationen:
Laufzeit: 20.09.2025 – 08.03.2026
Eröffnung: Freitag, 19.09.2025, 19:00 Uhr
Öffnungszeiten:
NINO-Hochbau (Sonderausstellung): Dienstag bis Samstag 14:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr
Museumsfabrik & Povelturm: Samstag 14:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittspreise:
NINO-Hochbau: 4,-/3,- EUR
Museumsfabrik: 3,-/2,- EUR
Povelturm sowie Kinder & Jugendliche bis 18 Jahre kostenlos
Führungen:
Gruppenführungen 35,- EUR zzgl. Eintritt, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Weitere Infos unter www.stadtmuseum-nordhorn.de.
Adresse: NINO-Allee 11, 48529 Nordhorn
Telefon: 0 59 21 / 72 15 00
E-Mail: kontakt@stadtmuseum-nordhorn.de
Internetseite: www.stadtmuseum-nordhorn.de
Begleitveranstaltungen:
Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
Sonntag, 02. November 2025, 11:30 Uhr
Sonntag, 08. März 2026, 11:30 Uhr

Emslandmuseum Lingen
Oktober 2025 bis April 2026
Ein Fenster in die Geschichte des Emslandes
Das Emslandmuseum lädt ein, die spannende Geschichte des südlichen Emslandes und der Stadt Lingen zu entdecken. Von den mittelalterlichen Anfängen bis zur Gegenwart bietet das Museum informative Ausstellungen, die für alle Altersgruppen abwechslungsreich sind. Die modernen Veranstaltungsräume des Museums schaffen einen ansprechenden Rahmen für ein unterhaltsames Programm.
Die Dauerausstellung führt die Besucher auf eine Zeitreise. Stationen wie die Grafschaft Lingen unter dem Tecklenburger Grafenhaus, die Festung Lingen in verschiedenen Epochen und die Entwicklung des Eisenbahnausbesserungswerks Lingen sind nur einige der vielen Themen, die durch besondere Exponate wie historische Landkarten, Münzschätze und archäologische Funde illustriert werden. Ein weiteres Highlight ist der Thronschatz der „Lingener Kivelinge“, der die bis in das Mittelalter zurückreichende Tradition des örtlichen Junggesellenvereins lebendig werden lässt.
Sehenswert ist auch das historische Kutscherhaus, ein Baudenkmal aus dem Jahr 1728, das Einblicke in das frühere Leben der Emsländer gewährt. Hier können wertvolle Kunstgegenstände aus fünf Jahrhunderten bewundert werden. Zudem wird die emsländische Bau- und Wohnkultur erlebbar. Besucher können eine typische Schlafstube mit originaler „Butze“ (Schrankbett) sowie ein Barockzimmer und ein Biedermeier-Wohnzimmer besichtigen. Zudem finden im Kutscherhaus regelmäßig standesamtliche Trauungen statt. Besuchen Sie das Emslandmuseum und erleben Sie die Geschichte hautnah!
Als die Raffinerie nach Lingen kam – eine Fotoausstellung
Im Kriegsjahr 1942 war an der Ems in der Nähe von Lingen ein Erdölfeld entdeckt worden. Bald kamen Ölfunde in der Grafschaft Bentheim und im Emslandmoor hinzu. Um das schwere Rohöl aus diesen Feldern nutzen zu können, musste eine Raffinerie eingerichtet werden. Als Standort wählte man den Staatsforst auf einem Dünengelände nördlich von Lingen mit Anschluss an Straße, Schiene und Kanal. Den Aufbau der Werksanlage in der damals noch selbständigen Gemeinde Holthausen im Rahmen des Emslandplans hielt der erste kaufmännische Direktor, Karl Ahrensmeier, in zahlreichen Bildern fest. Ahrensmeiers Aufnahmen aus der Zeit zwischen 1951 und 1968 sind die Grundlage der Fotoausstellung, die über Entstehung und erste Jahre des damals größten Industriebetriebes im Emsland informiert.
Die Bilderserie erstreckt sich von der Rodung des Waldes und der Planierung der Sanddünen mit Raupen und Baggern über den Aufbau der Betriebsanlagen wie Tanklager, Kraftwerk mit Turbinen, Kesselhaus mit Kühlturm, Schaltzentrale, Magazin und Werkstatt bis hin zur Einrichtung von Sozialräumen und Verwaltungsgebäuden. Spektakulär war 1952 die Fertigstellung des über 100 Meter hohen „Houdryturm“ für die Crackanlage. Ein Jahr später ging die Raffinerie unter dem Namen „Gewerkschaft Erdöl-Raffinerie Emsland“ (GEE) mit fast 1.000 Mitarbeitern in Betrieb.
Damals wurde ausschließlich Rohöl aus den nahegelegenen Ölfeldern im Emsland verarbeitet. Mitte der 1950er Jahre produzierte man über zehn Prozent des Benzins in Deutschland in der Raffinerie in Lingen.

Informationen:
Laufzeit: Oktober 2025 bis April 2026 – genaue Termine unter www.emslandplan75.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintrittspreis: 5,00 EUR Erwachsene; 2,00 EUR Kinder; 10,00 EUR Familien
Führungen: Bitte anfragen, auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich
Adresse: Burgstraße 28B, 49808 Lingen (Ems)
Telefon: 0591 / 47 60 1
E-Mail: museum.lingen@t-online.de
Internetseite: www.emslandmuseum.de

Stadtmuseum Meppen
12.12.2025–18.05.2026
Stadtmuseum Meppen
Seit Herbst 2020 bilden die beiden neu eingerichteten Museen „unter einem Dach“ – das „Emsland Archäologie Museum“ und das neue „Stadtmuseum Meppen“ den musealen Kern des „Kulturnetzwerks Koppelschleuse“. Im Stadtmuseum wird in einer modernen, ansprechenden Präsentation ein frischer Blick auf die lange, wechselvolle Historie der Stadt Meppen geworfen und in acht Themeninseln effektvoll beleuchtet. Eindrucksvolle Inszenierungen, interaktive Elemente, Spiele und Mitmachstationen laden zu einem unterhaltenden und lehrreichen Rundgang durch die Meppener Ortsgeschichte ein. Wechselnde Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Events für die ganze Familie und ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Kinder und Schulklassen runden das Angebot ab. Das Stadtmuseum versteht sich als Ort der Sammlung, Dokumentation, Erforschung und Vermittlung der Orts- und Stadtgeschichte von Meppen von den Anfängen bis in die Gegenwart. Die Vermittlungsarbeit umfasst einerseits die regelmäßige Durchführung von Wechselausstellungen, andererseits aber auch stadtgeschichtliche und stadtkulturelle Projekte sowie Veranstaltungen außerhalb des Museums und im Stadtgebiet. Hierbei kooperiert des Stadtmuseum mit einer Vielzahl von Einrichtungen, Instituten, Vereinen, Kunst- und Kulturschaffenden. Hauptmerkmal aller Aktivitäten ist eine intensiv und professionell betriebene Museumspädagogik, die das Museum als außerschulischen Lernort und engen Partner der Meppener Schulen kennzeichnet. Als touristische Einrichtung wird viel Wert auf ein attraktives und nachhaltiges Museumserlebnis mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Zielgruppen gelegt und eine enge Kooperation mit der regionalen Touristik angestrebt.
„Propaganda und Aufklärung“. Die Arbeit der Emsland GmbH im Spiegel ihrer Öffentlichkeitsarbeit
Das Stadtmuseum Meppen beteiligt sich am Themen- und Jubiläumsjahr „75 Jahre Emslandplan“ mit einer facettenreichen Ausstellung. Gegenstand ist die Arbeit der „Emsland GmbH“ im Spiegel ihrer PR- und Öffentlichkeitsarbeit, die eine neue Perspektive und einen frischen Blick auf das Thema „Emslandplan“ eröffnet. Mit spektakulären Objekten und Inszenierungen werden in diesem Zuge nicht nur die PR-Arbeit selbst, sondern auch die Entwicklung von Kommunikation, Werbung und (Massen-)Medien in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts am lokalen Beispiel nachgezeichnet.
Bereits kurz nach Gründung der GmbH im März 1951 wurde deutlich, welche große Bedeutung gesellschaftsseitig der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zugemessen wurde. „Es stünde außer Frage“, schrieb der erste Geschäftsführer, Johann Dietrich Lauenstein, bereits am 19. März 1951, „dass Propaganda und Aufklärung wichtige Hilfsmittel“ seien, „um ein gestecktes Ziel zu erreichen.“ Es galt, die emsländische Landbevölkerung, die Bürgerinnen und Bürger in den Städten, vor allem aber diejenigen, die unmittelbar von den Maßnahmen betroffen sein würden, umfassend über die Kultivierungs- und Modernisierungsvorhaben zu informieren. Dabei sollte Zustimmung erzeugt und Ängste abgebaut werden, kurz: Es war Überzeugungsarbeit zu leisten.
Auf der anderen Seite war es auch ein Anliegen der Emsland GmbH, gegenüber den Gremien, die das Investitionsprogramm auf den Weg gebracht hatten, Erfolge nachzuweisen. Die Geschäftsführung wusste weiter, dass für die Gesellschaft und ihre Tätigkeit – letztlich auch für das Emsland selbst – ein „Image“ aufzubauen war: die Umsetzung des Emslandplans, die GmbH und die Region sollten als „Marken“ entwickelt werden. Zu diesem Zweck wurden zwischen 1951 und 1989 unzählige Ausstellungen und Messen veranstaltet, Vorträge gehalten, Aufsätze für Fachzeitschriften und Artikel für Zeitungen verfasst, Werbeblätter, Broschüren und Bücher aufgelegt, Beiträge für Funk und Filme produziert, Informationsveranstaltungen, Feste und Feiern organisiert und nicht zuletzt groß angelegte Image- und Werbekampagnen durchgeführt.
Die Emsland GmbH lieferte kraft ihrer Öffentlichkeitsarbeit nicht nur einen umfassenden Leistungsbericht. Sie schuf auch einen „Korridor“ für die Bewertung, Bilanz und Deutung des Emslandplans, der sich in der Rezeption, in der Publizistik und nicht zuletzt auch in den seit 1951 begangenen Jubiläen bemerkbar machte.
Die Schau wird am 12. Dezember 2025 im Stadtmuseum an der Koppelschleuse eröffnet. Begleitend zur Ausstellung werden ein museumspädagogisches Programm sowie eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Filmvorführungen und Exkursionen im Stadtmuseum aufgelegt. Für das Frühjahr 2026 ist eine Tagung geplant.

Informationen:
Laufzeit: 12. Dezember 2025 bis 18. Mai 2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr; Sonntag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintrittspreise:
Kinder bis 6 Jahre & Schulklassen frei
Kinder 6 bis 16 Jahre 2,00 EUR p. P.
Erwachsene (ab 16 Jahre) 4,00 EUR p. P.
Familien 7,00 EUR
Ermäßigter Eintritt 3,00 EUR p. P.
Führungen:
Gruppenbesuche und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung
Führung für Erwachsene: 2,00 EUR p. P. zzgl. Museumseintritt
Führung für Schulklassen (60 Minuten): 2,00 EUR p. P.
Adresse: Stadtmuseum Meppen, An der Koppelschleuse 19 a, 49716 Meppen
Telefon: 0 59 31 / 153 410
E-Mail: info@stadtmuseum-meppen.de
Internetseite: www.stadtmuseum-meppen.de

Gemeinde Twist mit Erdöl-Erdgas-Museum
1. Februar 2026 bis 31. Oktober 2026
Veranstaltungshinweis Gemeinde Twist - 75. Jahre Emslandplan
EL = Entwicklungsland? Der Emslandplan von 1950
Wie eine Region zur Zukunft wurde: Vor 75 Jahren, am 5. Mai 1950, beschloss der Deutsche Bundestag den Emslandplan – ein ehrgeiziges Entwicklungsprogramm, das die strukturschwache Region des Emslandes und der Grafschaft Bentheim grundlegend veränderte. Mit der Gründung der Emsland GmbH im Jahr 1951 begann eine umfassende Transformation: Moorgebiete wurden kultiviert, Wälder aufgeforstet, Flüsse reguliert, Straßen gebaut und Industrieflächen erschlossen. Unternehmen siedelten sich an, Arbeitsplätze wurden geschaffen, und das Emsland wandelte sich vom „Armenhaus der Republik“ zu einer florierenden Zukunftsregion.
Der Journalist und Historiker Dr. Christof Haverkamp aus Osnabrück, der seine Dissertation über dieses bedeutende Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte verfasst hat, lädt Sie ein auf eine spannende Zeitreise. In seinem Vortrag bietet er nicht nur einen fundierten Überblick über die Emslanderschließung, sondern beleuchtet insbesondere die richtungsweisenden Entwicklungen und Herausforderungen der ersten zehn Jahre des Emslandplans.
Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über diesen faszinierenden Abschnitt der Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim zu erfahren, der bis heute die Region prägt.
Veranstalter: Gemeinde Twist
Ort: Rathaus Gemeinde Twist, Flensbergstr. 5, Sitzungszimmer 1+2
Termin: Mittwoch, 10. September 2025, 19:00 Uhr
Anmeldung erforderlich: Bitte melden Sie sich bis zum 5. September 2025 bei Mario Korte an
E-Mail: korte@twist-emsland.de, Telefon: 0 59 36 / 93 30 83
Der Eintritt ist frei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Platz!
Veranstaltungshinweis Heimatverein Twist e.V. - 75. Jahre Emslandplan Ausstellung „Als der Schwarze Weg weiß war“
Das Erdöl-Erdgas-Museum Twist präsentiert eine außergewöhnliche Ausstellung anlässlich des 75. Jahrestags des Emslandplans. Unter dem Titel „Als der Schwarze Weg weiß war“ tauchen Besucherinnen und Besucher ein in die faszinierende Geschichte der Öl- und Gasförderung im Twister Moor und die nachhaltige Prägung der Region durch diese Epoche.
Bereits 1938 wurden erste Ölvorkommen in der Region entdeckt. Die Kriegsjahre brachten jedoch Verzögerungen, sodass die Förderung erst 1948 mit Unterstützung der Wintershall AG wieder aufgenommen wurde. Die Ausstellung beleuchtet die Herausforderungen, die sich den damaligen Pionieren stellten – von fehlender Infrastruktur bis hin zu den Forderungen der Landwirte, die eine Entschädigung für die Nutzung ihrer Flächen verlangten.
Besonders eindrucksvoll wird gezeigt, wie Wintershall mit innovativen Methoden wie Schrägbohrungen (Ablenkungsbohrungen) und dem Bau von Betriebsstraßen das scheinbar Unmögliche möglich machte. Der Titel der Ausstellung verweist auf die damals ungewöhnliche Konstruktion der Betriebsstraßen: Diese entstanden durch das Aufspülen von Sand aus dem noch heute existierenden Wintershall- Teich und ermöglichten die ersten erfolgreichen Bohrungen.
Neben der technischen Entwicklung wird auch die soziale Dimension dieser Ära beleuchtet. Viele der dringend benötigten Arbeitskräfte kamen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, darunter hochqualifizierte Fachkräfte. Rund 60 Prozent der Arbeitnehmer stammten aus diesen Gebieten, während etwa 37 Prozent aus der heutigen Gemeinde Twist kamen. Die Ausstellung zeigt, wie die Förderung des „schwarzen Goldes“ nicht nur den Bau von Wohnstraßen wie der Wintershall-Straße und dem Schwarzen Weg ermöglichte, sondern auch die Basis für die heutige Infrastruktur der Gemeinde Twist legte.
Mit über 100 Originalfotos und Texttafeln aus den Jahren 1948 bis 1956 – direkt aus dem Archiv der Wintershall AG – lädt die Ausstellung dazu ein, diese spannende Zeit authentisch zu erleben. Die Bilder werden in ihrer ursprünglichen Qualität gezeigt, ergänzt durch Bücher, Gegenstände aus den 1950er-Jahren und Kurzfilme, die das Leben und Arbeiten in dieser bedeutenden Zeit dokumentieren.
Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung ist die Darstellung, wie die Pionierarbeit der Wintershall AG und der Emslandplan von 1951 die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bildeten. Bis heute prägt der Einfluss dieser Zeit die Gemeinde Twist, unter deren Boden noch rund 100 Millionen Tonnen Öl vermutet werden.
Besuchen Sie die Ausstellung „Als der Schwarze Weg weiß war“ im Erdöl-Erdgas-Museum Twist und erleben Sie eine Zeit, die das Gesicht der Region für immer verändert hat!

Informationen:
Laufzeit: Sonntag, 1. Februar 2026 bis 31. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Montag und an Feiertagen geschlossen. Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 14:00 Uhr. Mittwoch, Freitag bis Sonntag jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr.
Eintritt: Erwachsene: 5,00 EUR, Schüler, Studenten: 1,00 EUR
Kartenzahlung nicht möglich
Veranstalter: Heimatverein Twist e. V.
Führungen: für Gruppen bis max. 15 Pers. zusätzlich 15,00 EUR
Adresse: Erdöl-Erdgas-Museum Twist, Flensbergstr. 13
Telefon: 0 59 36 / 93 30 82
E-Mail: museum@twist-emsland.de
Internetseite: www.erdoel-erdgas-museum-twist.de
Hinweis: Für einen Besuch des Museums steht auch ein Audio-Guide in deutscher und niederländischer Sprache kostenlos zur Verfügung

Gut Altenkamp, Aschendorf
22. März – 7. Juni 2026
Ausstellungszentrum Gut Altenkamp
Versteckt hinter majestätischen Linden erwartet Sie mit Gut Altenkamp ein Meisterwerk der Barockarchitektur. Das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, umgeben von einem kunstvoll angelegten Barockgarten, vereint nieder- ländische und norddeutsche Baukunst in harmonischer Perfektion.
Spazieren Sie durch historische Eibenhecken, bewundern Sie die elegante Gartenanlage und lassen Sie die einmalige Atmosphäre auf sich wirken.
Gut Altenkamp ist heute ein lebendiger Kulturort: Jährlich begeistern zwei viel beachtete Kunstausstellungen, klassische Konzerte und Lesungen in diesem besonderen Ambiente. Ein Highlight für Kunstliebhaber und alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren.
Während der Ausstellungszeiten ist das Café in den ehe- maligen Wirtschaftsräumen des Herrenhauses geöffnet. Hier können Sie sich – auch ohne Ausstellungsbesuch – eine genussvolle Pause gönnen. Das Café bietet eine große Auswahl an hausgemachten Kuchen und Kaffeespezialitäten. Erleben Sie Kunst, Kultur und Kulinarik in einem einzigartigen historischen Ambiente – Sie sind herzlich willkommen!
75 Jahre Emslandplan durch die Linse
Wohl kaum ein Vorhaben der Nachkriegszeit hat eine Region so verändert und geprägt wie der Emslandplan. Wo einst Moore und unwegsame Landschaften dominierten, entstanden Straßen, moderne Städte und neue Lebensräume. Dieser gewaltige Wandel wurde von Beginn an fotografisch festgehalten – von den mächtigen Ottomeyer-Pflügen, die das Land urbar machten, bis hin zum Ausbau der Infrastruktur und der Neugestaltung ganzer Ortschaften.
Die Fotoausstellung „75 Jahre Emslandplan durch die Linse“ nimmt Sie mit auf eine visuelle Zeitreise in die Jahrzehnte des Umbruchs. Viele der gezeigten Fotografien werden erstmals präsentiert und eröffnen
neue Perspektiven auf diesen tiefgreifenden Wandel. Historische Aufnahmen aus den 1950er- bis 1980er-Jahren zeigen eindrucksvoll die Kraftanstrengung, die das Emsland zu dem machte, was es heute ist. Doch der Blick bleibt nicht in der Vergangenheit: Ergänzend dazu greifen aktuelle Fotografien den heutigen Zustand der einstigen Großprojekte auf.
Diese Ausstellung ist mehr als ein Rückblick – sie lädt dazu ein, die Entwicklung der Region mit neuen Augen zu sehen und die beeindruckenden Leistungen jener Zeit zu entdecken.

Informationen:
Laufzeit: 22. März 2026 – 7. Juni 2026
Öffnungszeiten: von April bis Oktober Dienstag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr; Feiertage: auch montags geöffnet; Winterpause: Ausstellungszentrum geschlossen; Barockgarten: ganzjährig frei zugänglich; Café: während der Ausstellungszeit, am Wochenende, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: 5,00 EUR; Auszubildende, Studierende: 3,50 EUR
Führungen: Für Gruppen, Kindergärten & Schulklassen gerne nach Vereinbarung
➜ Aktuelle Ausstellungen & Veranstaltungen: www.gut-altenkamp.de
Adresse: Ausstellungszentrum Gut Altenkamp, Am Altenkamp 1, 26871 Papenburg-Aschendorf
Telefon: 0 49 62 / 65 05
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Emslandmuseum Schloss Clemenswerth
Emslandmuseum Schloss Clemenswerth - Geschichte, Gemeinschaft und Zukunft
„Der Garten erscheint als einziger Ort der Begegnung des Menschen mit der Natur, wo es zu träumen erlaubt ist“, schrieb der französische Gartenarchitekt Gilles Clement 2015.
Das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth ist so ein traumhafter Ort – Kristallisationspunkt und verwobenes System aus Kunst und Architektur, Garten und Landschaft, spirituellem Rückzugsort und Plattform für Feste und Gastlichkeit.
Errichtet wurde es vor gut 280 Jahren im Auftrag von Kurfürst Clemens August von Bayern in enger Zusammenarbeit mit dem Münsteraner Architekten Johann Conrad Schlaun. Je mehr Ämter und Würden der „Herr der fünf Kirchen“, wie der fünffache Bischof oft bezeichnet wurde, in sich vereinte, desto größer wurde der Wunsch einer standesgemäßen und prachtvollen Unterkunft auf dem sonst kargen und einsamen Hümmling. Zehn Jahre dauerte die Bauphase der Anlage, die heute als „Stern des Emslandes“ bezeichnet wird. Als solche wirkt sie identitätsstiftend für die Region und ist in seiner Form europaweit einzigartig.
1968 erwarb der Landkreis Aschendorf-Hümmling (1977 im Landkreis Emsland aufgegangen) die Schloss- und Klosteranlage. Ab 1972 betrieb es der Emsländische Heimatbund e. V. als Emslandmuseum Schloss Clemenswerth und macht die Gebäude für ein breites Publikum zugänglich. Die Gründung der Emsländische Landschaft e. V. wurde im zentralen Schlossgebäude 1979 unterzeichnet. 2021 übernahm der Landkreis Emsland auch die Trägerschaft für das Museum.
Dieses hat seine eigene Geschichte und eine diverse Sammlung. Die Schwerpunkte liegen in Malerei und Grafik, angewandter Kunst, vor allem Keramik und Glas, Möbeln, historischen Jagdwaffen und Trophäen des ehemaligen Schlossbesitzers Kurfürst Clemens August von Bayern und ab 1803 den Herzögen von Arenberg, denen es ebenso wie dem Landkreis Emsland zu verdanken ist, dass dieses Gesamtkunstwerk erhalten geblieben ist.
Schloss-Stammtisch & Salon-Clemenswerth
19 Städte und Gemeinden im Emsland, 7 in der Grafschaft feiern gemeinsam ein Jubiläum – die Schärfung des Bewusstseins über gemeinsame Wurzeln kann Antworten geben, wie wir unser Zusammenleben in Zukunft gestalten wollen.
Schloss Clemenswerth ist ein Ensemble aus barocker Schlossanlage, Garten und Landschaftspark, Kapuzinerkloster und seit mehr als 50 Jahren kunst- und kulturgeschichtliches Museum sowie Ausstellungsort zeitgenössischer Kunst. Es ist ein offenes Haus, ein offenes Museum im ländlichen Raum, das in einer vernetzten Welt einen größeren Platz einnehmen kann. Es verträgt Vielstimmigkeit und regt den Dialog zwischen den Generationen, zwischen Tradition und Aufbruch, Verwurzelung und weltweiter Vernetzung an. Es liefert den Anstoß, um das Verhältnis zur Natur neu zu überdenken und hat das Potenzial Impulse aus der Gesellschaft aufzugreifen, um sich relevanten Fragen der Zeit zu stellen.
Vor diesem Hintergrund wird das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth ab Herbst 2025 bis Frühjahr 2026 das partizipative Dialogprojekt EmslandPlanT fortführen. Hierzu werden die zwei unterschiedliche Gesprächsformate Stammtisch & Salon entwickelt, die beide zum Austauschen einladen. Was vereint die Region, was trennt sie? Fragen nach dem Verschwinden oder Wiederbeleben regionaler Bräuche, Moden, Formen, Natur- und Kulturräumen sollen im Salon-Clemenswerth als Impulsvorträge angesprochen werden oder am Schloss-Stammtisch als gemeinschaftliche Gesprächsrunde. Kunst und Kultur im ländlichen Raum sichtbarer zu machen, zu stärken ist eine der Aufgaben des Jubiläumsjahres und zentral für ein Haus wie Schloss Clemenswerth.
Den Auftakt der Dialogreihe wird ein Salon-Abend mit Elisabeth Schweeger sein, der Geschäftsführerin der Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kulturhauptstädte Europas stand mit Bad Ischl und dem Salzkammergut der ländliche Raum im Zentrum, ein Experiment auf offener Bühne, wie Schweeger sagt, das für hiesige Fragestellungen ein spannender Impuls sein kann.
Geplanter Start: Donnerstag, 9. Oktober 2025
Laufzeit: Herbst 2025 bis Frühjahr 2026 – genaue Termine unter www.clemenswerth.de
Geplanter Start: Donnerstag, 9. Oktober 2025
Eintrittspreis:
Telefon: +49 59 52 / 93 23 – 25; Fax: +49 59 52 / 93 23 – 30
E-Mail: schloss@clemenswerth.de
Adresse: Emslandmuseum Schloss Clemenswerth, Schloss Clemenswerth 2, 49751 Sögel
Internetseite: www.clemenswerth.de

Informationen:
Laufzeit: Herbst 2025 bis Frühjahr 2026
Adresse: Emslandmuseum Schloss Clemenswerth 49751 Sögel
Telefon: 0 59 52 / 93 23 – 25
E-Mail: schloss@clemenswerth.de
Internetseite: www.clemenswerth.de

Das Krone-Museum
Heinrich Eckstein – „Vater des Emslandplans“
Eine zentrale Person für die Planung, Organisation und Finanzierung des Emslandplans war der Bundestagsabgeordnete Heinrich Eckstein, der von 1949 bis 1957 den Wahlkreis Lingen-Bersenbrück im Deutschen Bundestag vertrat und dort 1950 den Antrag für den Emslandplan ein- brachte.
Eckstein, ein gebürtiger Bauernsohn aus Oberfranken und gelernter Landwirt, war in den 30er-Jahren in den Dienst des Grafen von Galen auf Beversundern getreten und heiratete in dieser Zeit Klara Lübbers, die Tochter eines Bauern in Altenlingen. Hierdurch war er auch verwandtschaftlich dem Emsland eng verbunden und war auf dem Bauernhof seiner Schwiegereltern stets ein gerngesehener Gast.
1940 übernahm Eckstein die Verwaltung des Gutes Holsterfeld und kam so in Kontakt zum Unternehmer Bernard Krone aus Spelle. Beide gehörten nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Gründern der CDU im Kreis Lingen und erkannten die Chancen, die sich dem damals noch stark unterentwickelten Emsland in der jungen Bundesrepublik boten: ein großer landwirtschaftlicher Erschließungsraum, wichtige Erdölvorkommen und ein Bevölkerungspotential, das eine gewerblich-industrielle Entwicklung möglich machte.
Im Mittelpunkt stand zunächst die Entwicklung der Landwirtschaft, wobei die Ausweitung der Produktionsflächen einher ging mit der Umstellung von der Pferdekraft zu Schleppern und Landmaschinen. Krone erkannte diese Chance und entwickelte die elterliche Dorfschmiede zu einem namhaften Produzenten von eigenen Landmaschinen. Der Aufstieg des Unternehmens Krone verlief also parallel zum Emslandplan.
Eckstein erkannte neben den Perspektiven für die Land- wirtschaft ebenso die Potentiale der Erdölindustrie und setzte sich maßgeblich für die Ansiedlung der Raffinerie in Holthausen bei Lingen ein. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag gründete er als selbständiger Unternehmer erfolgreich eine europaweit tätige Firma mit Abrechnungssystemen für Tankstellen.
Vortrag: Heinrich Eckstein – „Vater des Emslandplans“
Referent: Dr. Andreas Eiynck, Lingen
Datum: Dienstag, 28.10.2025, 19.00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Krone-Museum Spelle, Bernard-Krone-Straße 20, 48480 Spelle
Das Krone-Museum
Das Krone-Museum zeigt in den früheren Werkstatthallen der Schmiede und der Landmaschinenhandlung Krone auf rund 6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte des Unternehmens und der Familie Krone in Spelle. Über vier Generationen entwickelte sich das Unternehmen von einer Dorfschmiede zu einem weltweit tätigen Hersteller von modernen Landmaschinen und Fahrzeugen. Die Ausstellung beginnt mit der kleinen Dorfschmiede, die Bernard Krone 1906 am Bahnhof in Spelle errichtete.
Krone betrieb damals noch eine eigene kleine Landwirtschaft und eine Gaststätte. Dort wurde bald mit den ersten Landmaschinen gehandelt.
Schon in den 20er-Jahren begann Krone mit der Herstel- lung eigener Landmaschinen. In den 30er-Jahren kamen größere Maschinen zu Erdbearbeitung hinzu. In dieser Zeit übernahm Krone auch die Vertretung des großen Landmaschinenherstellers Lanz, der damals hauptsächlich Dreschmaschinen und natürlich den legendären Lanz-Bulldog produzierte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden „Gummiwagen“ (Anhänger mit Gummireifen), der legendäre Stalldungstreuer „Optimat“ und moderne Ladewagen zu den Erfolgsmodellen aus dem Hause Krone. Hanomag-Traktoren lösten den Bulldog ab.
Die Ausstellung zeigt ferner die Entwicklung spezialisierter Krone-Landmaschinen seit den 1970er-Jahren. Hierzu gehören der weltweit bekannte Maishäcksler BIG-X und der Grasmäher BIG-M sowie alles rund um die Grünfutterernte. Die Prototypen dieser Baureihen werden im Museum präsentiert.
Auch das Haushalts- und Eisenwarengeschäft von „Oma Krone“ sowie ein Erinnerungsraum für Dr. Bernard Krone (1940-2022) sind im Krone-Museum zu sehen.
Eine eigene Ausstellungshalle zeigt Giganten der Landmaschinentechnik wie den ersten selbstfahrenden „Lanz- Landbaumotor“ von 1914, einen Mähdrescher der Marke John Deere aus den 1940er-Jahren, historische Dreschmaschinen und frühe Traktoren von Lanz, Hanomag und anderen Herstellern.

Informationen:
Öffnungszeiten Krone Museum: jeden Donnerstag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Führungen: auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich
Adresse: Krone-Museum Spelle, Bernard-Krone-Straße 20, 48480 Spelle
Telefon: 05977 935793
Internetseite: www.krone-museum.de
Wanderausstellung "Elisabeth Schlicht"
Neustart Heimat - Dr. Elisabeth Schlicht und der Emslandplan (1950–1963)
Wer sich mit dem Emslandplan auseinandersetzt, wird meist über die Namen zahlreicher Männer in verschiedenen Funktionen stolpern. Doch ist dies nur ein Teil der Geschichte. Frauen haben bei der Emsland-Erschließung tatkräftig mitgewirkt. Dr. Elisabeth Schlicht (1914–1989) war von 1953 an erste Geschäftsführerin des „Emsländischen Heimatvereins“. Sie hat das kulturelle Leben sowie die Heimatarbeit im Emsland maßgeblich gestaltet. Ihr Anliegen war es, in dieser Phase des Umbruchs und Neustarts eine gemeinsame (neue) Heimat zu schaffen. Als promovierte Archäologin war sie nicht nur für die Sicherung der urgeschichtlichen Funde zuständig. Sie setze sich für den Kultur- und Denkmalschutz in der Region ein, versuchte alte Gebäude vor dem Abriss zu retten, Naturschutzgebiete zu bewahren und den jungen Menschen eine Zukunft im neuen Emsland zu ermöglichen – unter Bewahrung des kulturellen Erbes.
Die Wanderausstellung „Neustart Heimat. Dr. Elisabeth Schlicht und der Emslandplan (1950- 1963)“ thematisiert, wie der Emslandplan das soziale und kulturelle Leben in der Region beeinflusst hat. Insbesondere werden die innovativen Ansätze Elisabeth Schlichts in der Heimatpflege aufgezeigt.
Alle Termine finden Sie auf dieser Website unter dem Menüpunkt: „Ausstellungen und Veranstaltungen“.
Die Wanderausstellung ist ein Angebot der Emsländischen Landschaft e. V., zusammen mit dem Emsländischen Heimatbund e. V.
Die Wanderausstellung „Neustart Heimat“ wird gefördert durch:

Informationen:
Geschäftsstelle
Am Neuen Markt 1
49716 Meppen
T: 05931 49642-0
F: 05931 49642-29
E: info@emslaendische-landschaft.de


Wanderausstellung „Grenzland und Zukunftsraum? Geschichte und Gegenwart des Emslandplans in der Grafschaft Bentheim“
Der Heimatverein Grafschaft Bentheim e. V.
Schon seit 1910 sorgt sich der Heimatverein Grafschaft Bentheim e. V. um die Geschichte und Kultur der Grafschaft Bentheim. Heute zählt er rund 1.200 Mitglieder; nicht nur aus der Grafschaft Bentheim, sondern vielfach auch ehemalige Grafschafter, die nun in anderen Ländern und auf fernen Kontinenten leben. Der Heimatverein ist für sie wortwörtlich ein Stückchen Kontakt zur alten Heimat.
Manchmal mag das Wort „Heimat“ etwas altbacken und verstaubt anmuten. Dass es aber auch zeitgemäß mit Leben und Aktivität gefüllt sein kann, zeigt sich in der Grafschaft Bentheim. Völlig verschiedene Aufgaben nimmt der gemeinnützige Verein war: Die Pflege, Erforschung und Dokumentation der regionalen Entwicklung betrifft nicht nur geschichtliche Themen, sondern auch die Umwelt mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt, alte Sitten und Gebräuche, die Erhaltung von Bau- und Naturdenkmälern und natürlich den Weiterbestand der plattdeutschen Sprache.
Mit seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen – seit 1925 erscheint etwa die Reihe „Das Bentheimer Land“ – hält er die Bürgerinnen und Bürger stets über aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Laufenden. Eine wiederkehrende und weithin bekannte Größe ist dabei das Jahrbuch der Grafschaft Bentheim. Im Herbst jeden Jahres erwartet eine treue Leserschaft sehnsüchtig die neueste Ausgabe.
Eng ist in der Grafschaft die Zusammenarbeit zwischen Heimatverein und Landkreis. Eine landesweit einmalige Sache ist hierbei der gemeinsame Heimatfonds. Dabei handelt es sich um einen finanziellen Grundstock, den Landkreis und Heimatverein Jahr für Jahr neu anlegen. Alle gemeinnützigen Kulturträger im Kreisgebiet können einen Förderantrag für ihre Projekte stellen, und nach einem kurzen, unkomplizierten Verfahren bis zu 3.000,- EUR jährlich an Unterstützung aus dem Heimatfonds erhalten. So gelingt ein echter Beitrag zur Förderung gerade kleinerer Vereine und eine Stärkung der Regionalkultur.
Auf www.heimatverein-grafschaft.de erfahren Sie mehr, oder Sie besuchen uns in der Geschäftsstelle im Kreis- und Kommunalarchiv in Nordhorn – Sie sind herzlich willkommen!
Ausleihbare Wanderausstellung: „Grenzland und Zukunftsraum? Geschichte und Gegenwart des Emslandplans in der Grafschaft Bentheim“
Der Heimatverein Grafschaft Bentheim bietet in Kooperation mit dem Kreis- und Kommunalarchiv Grafschaft Bentheim eine ausleihbare Wanderausstellung an, die an verschiedenen Standorten gezeigt wird. Die Schau beleuchtet auf acht Tafeln die Geschichte und Auswirkungen des Emslandplans von 1950 bis heute mit besonderem Fokus auf der Grafschaft Bentheim. Ziel ist es, die Transformation der Region vom strukturschwachen Grenzland zu einem vielseitigen Wirtschafts- und Kulturraum zu vermitteln. Die Ausstellung thematisiert die Voraussetzungen sowie politische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte des Emslandplans. Dabei werden sowohl gelungene als auch kritisch zu betrachtende Folgen des Projekts herausgestellt.
Die Ausstellung soll ein Bewusstsein für die historische Bedeutung des Emslandplans schaffen, verbunden mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Region. Sie macht die Grafschaft Bentheim als Teil des Erschließungsgebietes greifbar und lädt zur lebendigen Auseinandersetzung über die Nachkriegsgeschichte der Grafschaft Bentheim ein.
Eröffnung:
Donnerstag, 17. Juni 2025, um 17:30 Uhr im Kreis- und Kommunalarchiv in Nordhorn, NINO-Allee 2
Ihr Verein oder Ihre Schule ist interessiert, diese Ausstellung zu zeigen? Dann melden Sie sich gerne bei Dr. Regina Göschl, Kulturmanagerin und Museologin des Landkreises Grafschaft Bentheim: Regina.Goeschl@grafschaft.de, 05921/963516

Informationen:
Adresse: Nino-Allee 2, 48529 Nordhorn
