Veranstaltungen
Erleben Sie eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten rund um das 75-jährigen Bestehen des Emslandplanes.
Veranstaltungen Landfrauen
Die Kreislandfrauenverbände im Emsland und der Grafschaft Bentheim
Weiblich, ländlich, innovativ – dafür stehen die Landfrauen. Mit rund 450.000 Mitgliedern ist der Deutsche Landfrauenverband der größte Frauenverband im ländlichen Raum. Die Landfrauen sind zwischen Nordsee und Alpen zuhause und in Orts-, Kreis- und Landesverbänden organisiert. Damit nicht genug: Ein internationales Netzwerk verbindet Frauen auf dem Land sogar weltweit. Rund 6200 Landfrauen gibt es allein im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Sie gehören einem der 34 Ortsvereine in der Region an, die sich wiederum zu den Kreislandfrauenverbänden Lingen, Meppen, Aschendorf-Hümmling und Grafschaft Bentheim zusammengeschlossen haben.
Vor 75 Jahren von Frauen aus der Landwirtschaft gegründet, stellt sich der Landfrauenverband heute als ein buntes Potpourri von Frauen aus den verschiedensten Berufen dar. Nur noch 14 Prozent der Mitglieder sind aktive Bäuerinnen. Landfrauen engagieren sich politisch, sind dabei aber parteiunabhängig unterwegs. Das Alter und die Konfession spielen keine Rolle. Die gemeinsame Klammer der Landfrauen ist der ländliche Raum – hier leben sie, hier arbeiten sie, hier sind sie mit ihren Familien zuhause.
Landfrauen möchten die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation von Frauen verbessern und den ländlichen Raum zukunftsfähig gestalten. Durch seine große Mitgliederzahl besitzt der Landfrauenverband eine starke Stimme in Politik und Gesellschaft. Neben dem politischen Engagement geht es den Landfrauen vor allem um die Gemeinschaft und Bildung. Ob jung oder alt, alteingesessen oder neuzugezogen, berufstätig oder pensioniert, alleinstehend oder verheiratet: Das Miteinander wird großgeschrieben. Dabei findet auf allen Verbandsebenen eine unglaubliche Fülle an Veranstaltungen statt, angefangen bei Vorträgen über Workshops bis hin zu Reisen. Mitglieder können die Angebote aller 12.000 Ortsvereine bundesweit nutzen. Interessierte neue Frauen sind jederzeit willkommen!
Bäuerinnenforum Emsland/Grafschaft Bentheim 2025 - Bäuerinnenbilder – von der Bauersfrau zur landwirtschaftlichen Unternehmerin
Landwirtschaft war nie allein Männersache. Im Gegenteil: Erst durch das unermüdliche Mitwirken der Bäuerinnen (klug im Hintergrund oder anpackend an vorderster Front) konnten sich viele Höfe erst zu dem entwickeln, was sie heute sind – zu modernen, landwirtschaftlichen Unternehmen.
Gemeinsam mit Dr. Christof Spannhoff, Leiter des Emslandmuseums in Lingen, spannen wir den Bogen von der Bauersfrau zur landwirtschaftlichen Unternehmerin: Wie haben sich die Aufgaben der Bäuerinnen sowie das soziale Gefüge und Denken auf den Höfen in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt? Welche Bedeutung hatte dabei der Emslandplan? Welche Konfliktfelder bestehen nach wie vor? Und wie empfinden die Frauen ihre Rolle heute? Zugleich wagen wir einen Ausblick: Wie sieht das Bäuerinnenbild der Zukunft aus?
Die Gäste erwartet ein spannender Vortrag, der durch kurze Theaterszenen mit Leben gefüllt wird. Die biografischen Stücke zeichnen die Entwicklung des Bäuerinnenstandes nach. Sie wurden auf der Basis von Berichten von Landfrauen aus unserer Region unter Leitung von Gerlinde Schmidt-Hood, Vorsitzende der AG Plattdeutsches Theater e. V., und der Theaterpädagogin Inka Palm erarbeitet.
Flankiert wird die Veranstaltung durch die Wanderausstellung „Frauen.Leben. Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Sie zeigt 18 großformatige Portraits von Frauen, die die Fotografin Anna Tiessen im Rahmen der Studie „Die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland“ erstellt hat.
Das diesjährige Bäuerinnenforum mit dem Titel „Bäuerinnenbilder – von der Bauersfrau zur landwirtschaftlichen Unternehmerin“ ist ein Beitrag der Kreislandfrauenverbände Aschendorf-Hümmling, Lingen, Meppen und Grafschaft Bentheim zum Jubiläum des Emslandplanes. Damit soll die Rolle der Frauen, insbesondere die der Bäuerinnen, bei der Entwicklung der Region betrachtet und ihr Wirken gewürdigt werden. Wie ein roter Faden ziehen sich dabei die unterschiedlichsten „Bäuerinnenbilder“ durch den Abend: Fachvortrag, Biografien, Szenenspiel sowie historische und aktuelle Fotografien zeigen den Wandel der Lebens- und Arbeitswelten der Frauen auf den Höfen.
Wanderausstellung „Frauen.Leben.Landwirtschaft“
Viel Leistung, viel Einsatz – Ohne Frauen geht auf den landwirtschaftlichen Betrieben und im ländlichen Raum nichts. Wie vielfältig die Aufgaben und Rollen von Frauen in der Landwirtschaft sind, zeigt die Fotoausstellung „Frauen.Leben.Landwirtschaft“. Zugleich macht sie auf bestehende Knackpunkte aufmerksam: Wie steht es wirklich um die betriebliche Teilhabe, Berufschancen und Altersvorsorge von Frauen in der Landwirtschaft? Wie blicken die Frauen auf ihre Situation im Kontext von Familie und Partnerschaft?
Die 18 großformatigen Portraits der Fotografin Anna Tiessen offenbaren Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der Bäuerinnen, ihre Tätigkeiten und die Landwirtschaft in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Sie stehen beispielhaft für die mehr als 7000 Teilnehmerinnen der Studie „Die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland“. Diese bundesweite Erhebung wurde vom Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt. Sie wurde auf Initiative und mit Unterstützung des Deutschen Landfrauenverbandes erstellt und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.
Das Ergebnis der „Landfrauen-Studie“ lässt sich in aller Kürze festhalten: Die Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft ist noch nicht erreicht. Es gibt noch viel zu tun, um überkommene Rollenmuster zu überwinden sowie Frauen einen besseren Zugang zu Leitungsfunktionen, Hofnachfolgen und Ressourcen zu ermöglichen. Detaillierte Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Studie sind online nachzulesen.
Die Wanderausstellung „Frauen.Leben.Landwirtschaft“ wurde von den vier Kreislandfrauenverbänden Lingen, Meppen, Aschendorf-Hümmling und Grafschaft Bentheim an die Ems geholt. Sie ist ein weiterer Beitrag der Landfrauen aus der Region zum Jubiläum des Emslandplanes. Mit der Ausstellung möchten die Kreislandfrauenverbände auf die wichtige und zugleich vielseitige Rolle der Frauen auf den Höfen und im ländlichen Raum hinweisen. Auf Wunsch kann ein Kontakt zu Bäuerinnen aus der Region hergestellt werden, um bei einem Ausstellungsbesuch miteinander ins Gespräch zu kommen.
https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/ehrenamt/landfrauen-studie.html
26. Oktober bis 6. November 2025:
Kossehof, Vogelpohlstr. 3, 49716 Meppen
montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr
freitags von 9 bis 17 Uhr
6. bis 28. November 2025:
Kreishaus Landkreis Emsland, Ordeniederung 1 49716 Meppen.
montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr
freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Einrichtungen kostenlos zugänglich. Auf Anfrage kann ein begleiteter Rundgang durch Landfrauen organisiert werden.

Informationen:
Bäuerinnenbilder – von der Bauersfrau zur landwirtschaftlichen Unternehmerin
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 5. November 2025, 19 bis 22 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Veranstaltungsort: Kossehof, Vogelpohlstr. 3, 49716 Meppen
Eintrittspreis: 15 EUR (inkl. Imbiss)
Anmeldefrist: bis 31. Oktober 2025
Anmeldungen:
Carina Keuter, LWK Niedersachsen
Telefon: (0591) 9665669-119
E-Mail: carina.keuter@lwk-niedersachsen.de
Internetseite:
https://landfrauen-weser-ems.de
https://www.landfrauen.info

Wirtschaftsverband
Der Wirtschaftsverband Emsland e.V. – ein zuverlässiges Netzwerk
Der Wirtschaftsverband Emsland ist das zentrale Netzwerk der Betriebe in der Region. Als starke Stimme der Wirtschaft setzt sich der Verein für die Weiterentwicklung des Emslandes ein, fördert den Austausch zwischen Unternehmen und gestaltet aktiv die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Ob bei Netzwerktreffen, Arbeitskreisen oder Unternehmerstammtischen – der Wirtschaftsverband Emsland bietet zahlreiche Formate, um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Ideen zu teilen. Die Mitglieder profitieren von exklusiven Einblicken in wirtschaftliche Trends, rechtliche Neuerungen und strategische Entwicklungen. Gemeinsam mit anderen Unternehmen schaffen sie ein starkes Fundament für Wachstum und Fortschritt in der Region.
„Wir wollen die Region gemeinsam stärken und ein Fundament für Wachstum und Fortschritt schaffen“, so die Vision. Durch den aktiven Austausch zwischen Mitgliedern entstehen innovative Lösungen und Synergien, die weit über die Region hinaus Wirkung zeigen.
Nachwuchsförderung mit „sELfmade business“
Ein besonderes Anliegen des Wirtschaftsverbandes Emsland ist die Förderung junger Talente. Mit dem Schülerwettbewerb „sELfmade business“ motiviert der Verband Jugendliche dazu, unternehmerisches Denken zu entwickeln und ihre eigenen Geschäftsideen in die Tat umzusetzen.
Die Teilnehmenden erarbeiten in Teams innovative Konzepte, erstellen Businesspläne und präsentieren ihre Geschäftsidee einer Fachjury. Dabei geht es nicht nur um den Wettbewerbsgedanken, sondern auch um die Vermittlung von wichtigen Fähigkeiten wie Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeit und Kreativität.
Der Wettbewerb zeigt, wie unternehmerisches Engagement und Bildung miteinander verbunden werden können, um Nachwuchstalente zu fördern und zukunftsweisende Ideen hervorzubringen.
Der Schülerwettbewerb „sELfmade business“ ist ein Kooperationsprojekt der Sparkasse Emsland, der Hochschule Osnabrück (Campus Lingen) – repräsentiert durch Prof. Dr. Benjamin Jung – und des Wirtschaftsverbandes Emsland.
Jetzt mitmachen
Schulen, die Interesse daran haben, am Wettbewerb teilzunehmen, sind eingeladen, sich beim Wirtschaftsverband Emsland zu melden! Voraussetzung ist eine Klasse der Jahrgangsstufe 11 oder 12, ein Interesse an Wirtschaftsthemen sowie die Verknüpfung mit einer AG oder einem Seminarfach, in dem der Business-Plan erarbeitet werden kann. Die Dauer des Projekts beträgt 1 ½ Jahre. Kontakt: Christian Müller c.mueller@wv-emsland.de

Informationen:
Projektlaufzeit: 1 ½ Jahre
Anmeldung bei Christian Müller unter
c.mueller@wv-emsland.de
Voraussetzung:
Klasse der Jahrgangsstufe 11 oder 12,
Interesse an Wirtschaftsthemen und Verknüpfung mit AG/Seminarfach
Historisch-Ökologische Bildungsstätte
Von der Emserschließung zur Ernährung der Zukunft -Eine kulinarische Entdeckungsreise auf dem Rad
Erleben Sie die Verbindung von Geschichte, Genuss und Zukunftsvisionen auf unserer kulinarischen Radtour durch Papenburg und die umliegende Region!
Viele landwirtschaftliche Betriebe im Emsland haben ihre Wurzeln im Emslandplan. Doch wie haben sich diese Höfe im Laufe der Jahrzehnte entwickelt? Welche Herausforderungen und Chancen prägten ihren Weg? Und wie kann regionale Landwirtschaft heute eine nachhaltige Ernährung der Zukunft gestalten?
Unsere Tour führt zu drei Höfen, die im Zuge des Emslandplans entstanden sind und bis heute aktiv bewirtschaftet werden. Vor Ort tauchen wir in ihre Geschichte ein, entdecken unterschiedliche Entwicklungspfade und erleben, wie sich traditionelle Landwirtschaft mit modernen, umweltbewussten Konzepten verbindet. Dabei erwarten Sie nicht nur spannende Einblicke, sondern auch regionale Kostproben. Gemeinsam erkunden wir, wie regionale Produkte und innovative Ansätze eine lebenswerte, umweltfreundliche Ernährung von morgen im Emsland ermöglichen können.
Freuen Sie sich auf inspirierende Geschichten, innovative Hofkonzepte und genussvolle Entdeckungen!
Emslandplan und Integration: Warum Migration eine Erfolgsgeschichte wurde
Akademieabend
Vor 75 Jahren wurde der Emslandplan ins Leben gerufen, um die Region wirtschaftlich neu zu gestalten. Die Ansiedlung von Vertriebenen und Geflüchteten spielte dabei eine Schlüsselrolle. Doch welche Chancen und Herausforderungen gab es bei der Integration der Neuankömmlinge, und wie prägte diese Zeit die Region?
An diesem Akademieabend möchten wir die Ansiedlung von Vertriebenen und Geflüchteten im Rahmen des Emslandplans genauer betrachten. Wie trugen sie zur Entwicklung der Region bei? Welche positiven Impulse, aber auch welche Schwierigkeiten ergaben sich aus diesen Migrationsbewegungen?
Die Geschichte bietet dabei wertvolle Erkenntnisse, um auch die heutige Situation besser zu verstehen. Migration prägt das Emsland weiterhin – insbesondere durch die aktuellen Flüchtlingsbewegungen. Wie hat sich die Integration in den letzten Jahren weiterentwickelt? Welche Erfolge konnten erzielt werden, und wo bestehen weiterhin Herausforderungen? Inwieweit sind die positiven Beispiele der vergangenen Migration für die aktuelle Situation von Bedeutung? Aber auch: Welche kritischen Fragen stellen sich uns in der heutigen Zeit, und wie gehen wir als Gesellschaft mit den unterschiedlichen Perspektiven auf Migration um?
Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam diese spannenden Fragen zu diskutieren und darüber nachzudenken, wie eine erfolgreiche Integration auch in Zukunft gelingen kann – für die Region, aber auch für die Gesellschaft insgesamt. Seien Sie dabei und gestalten Sie den Dialog über die Zukunft des Emslands aktiv mit!
Seien Sie dabei und gestalten Sie den Dialog über die Zukunft des Emslands aktiv mit!
Beginn: Mittwoch, 12.11.2025, 19:00 Uhr
Ort: 0036683 (Seminarnummer)
Gebühr: 12,50 EUR
Leitung: Stefanie Book
Referent/-in: Dr. Thomas Südbeck Bildungsreferent & Historiker
Der Emslandplan – Erfolgsmodell mit Grenzen? Was wir heute von damals lernen können
Akademieabend
Vor 75 Jahren wurde mit dem Emslandplan eines der ambitioniertesten Regionalentwicklungsprojekte Deutschlands gestartet. Innerhalb weniger Jahrzehnte verwandelte sich eine strukturschwache Region in einen wirtschaftlich starken und lebenswerten Raum. Doch was machte den Emslandplan so erfolgreich? Welche Mentalität prägte die Umsetzung, und welche Rahmenbedingungen ermöglichten diesen beispiellosen Aufstieg?
An diesem Akademieabend wollen wir uns mit den Erfolgsfaktoren des Emslandplans befassen. Begriffe wie „Anpacker-Mentalität“, Pragmatismus und Gestaltungswille sind bis heute eng mit der Entwicklung des Emslands verbunden. Doch war es wirklich nur dieser Pioniergeist, der den Erfolg brachte? Welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen spielten ebenfalls eine Rolle?
Gleichzeitig stellt sich die Frage: Lassen sich diese Erfolgsprinzipien auf die heutigen Herausforderungen übertragen? Könnte eine vergleichbare Regionalentwicklung heute noch funktionieren – oder stehen mentale, politische und gesellschaftliche Entwicklungen dem entgegen? Was war damals möglich, was heute undenkbar wäre? Und was könnten wir dennoch aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen?
Diskutieren Sie mit uns über ein Erfolgsmodell, seine Grenzen und die Lehren für die Gegenwart!
Beginn: Donnerstag, 05.02.2026, 19:00 Uhr
Ort: 0036717 (Seminarnummer)
Gebühr: 12,50 EUR
Leitung: Stefanie Book
Referent/-in: Dr. Thomas Südbeck Bildungsreferent & Historiker

Informationen:
Eine kulinarische Entdeckungsreise auf dem Rad
Beginn: Mittwoch, 17.09.2025, 14:30 Uhr
Ende: Mittwoch, 17.09.2025, ca. 17:30 Uhr
Startpunkt: Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e.V., Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg
Gebühr: 15,00 EUR
Leitung: Wiebke Tuitjer, Renate Müller-Lücht

TPZ Lingen
Junge Utopien für die Region von Morgen
Bunt, friedvoll und zugänglich soll sie sein, die Zukunft in der Region, die sich die Jugendlichen im Rahmen des Projektes EmslandPlanT bei einem gemeinsamen Workshop mit dem Titel „Du bist die Zukunft!“ im TPZ im Rahmen des Projektes EmslandPlanT gewünscht haben. Doch sei Zukunft auch ein Wort, das schon mal verunsichere. Mit umso größerem Engagement und Weitsicht entwarfen die Jugendlichen konkrete Vorschläge, die das Emsland und die Grafschaft Bentheim als zukünftigen Lebensort zu einer für sie attraktiveren Perspektive machten. Als echte Experten ihrer Lebensrealitäten zeigten die Jugendlichen auf, wo Verbesserungsbedarf besteht. So formulierten sie sehr deutlich den Wunsch nach Räumen der Begegnung, die zu proaktivem Mitgestalten einladen. Nichts lieber als das!
In zwei Workshopeinheiten laden Theaterpädagoginnen des TPZ Lingen Jugendliche aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim dazu ein, ihre eigenen Visionen und Utopien für die Region zu entwickeln und diese mithilfe künstlerischer Methoden zu gestalten und sichtbar zu machen. In einem nächsten Schritt wollen wir gemeinsam Strategien entwerfen, um die hier entstandenen Visionen in konkrete Vorschläge umzuwandeln und diese wirksam zu platzieren. Bühne frei für die Gestalterinnen und Gestalter von Morgen!
Die Termine werden hier in Kürze bekannt gegeben auf.

Informationen:
Internetseite:

Lagerbaracke Alexisdorf-Neugnadenfeld
Das Museum LAN
Das Museum LAN setzt sich zum Ziel, das historische Erbe Neugnadenfelds und seiner Vorfahren zu sichern, fortzuführen und für zukünftige Generationen lebendig zu erhalten. Das Kriegsgefangenenlager Alexisdorf, in dem hauptsächlich sowjetische Kriegsgefangene inhaftiert waren, wurde nach dem zweiten Weltkrieg für Flüchtlinge und Vertriebene der Herrnhuter Brüdergemeine zur neuen Heimat.
Das Museum LAN erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart vom Lager Alexisdorf zum Ort Neugnadenfeld. Das Museum ist Lern- und Begegnungsort, für einen generationenübergreifende Dialog und Diskurs über die vielschichtigen Prozesse wie Kriegsursachen, Krieg, Gefangenschaft, Flucht, Vertreibung, Migration und Integration in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive. Neugnadenfeld ist noch heute ein Ort vielfältiger Migrationen. Bei ca. 700 Einwohnern lebten hier 2021 16 unterschiedliche Nationen zusammen. Die Verbindung von Geschichte und Gegenwart sowie die Nachbarschaft zu den Niederlanden prägen die Arbeit und das Profil von LAN in besonderer Weise.
Das Museum ist Erlebnisort, durch Einsatz neuer Medien, interaktiver Angebote auch im Außenbereich, mit Installationen international bekannter, zeitgenössischer Künstler (Kunstwegen), mit einem Geschichtspfad, Ausstellungsstücken wie die historische Feldbahn und der Kriegsgräberstädte. Das Museum LAN ist ein Gedenkort, der informativ aber auch unterhaltsam und erlebnisreich ist.

Informationen:
Disco 75 Jahre Emslandplan
mit Tillman DJ for ElektronicMusic
(Tiktok: tillman_849)
Veranstalter: Lagerbaracke Alexisdorf-Neugnadenfeld e. V.
Wo: Neugnadenfeld Dorfgemeinschaftshaus
Wann: Freitag, 24. Oktober 2025, Kinderdisco 15–17 Uhr; Hauptdisco ab 20 Uhr
Von 17 bis 20 Uhr ist die Ausstellung der Lagerbaracke Alexisdorf-Neugnadenfeld geöffnet
Werbung für den Wandel
Werbung für den Wandel - Die Filme der Emsland GmbH
Die ab 1950 im Zuge des „Emslandplans“ angeschobenen Infrastrukturmaßnahmen bewirkten tiefgreifende Veränderungen für die Natur und die ländliche Lebenswelt. Um dem Reformprogramm auf breiter gesellschaftlicher Basis zur Durchsetzung zu verhelfen, setzte die mit der Durchführung und Koordinierung der Maßnahmen betraute Emsland GmbH im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedene mediale Kampagnen. Nicht allein Bücher und Ausstellungen sollten den Fortschritt der Erschließungsmaßnahmen dokumentieren, von Beginn an bediente man sich auch der massenkulturellen Breitenwirkung des Mediums Film.
Schon in der ersten Phase des Emslandplans, Anfang der 1950er Jahre, entstanden – zum Teil im staatlichen Auftrag – filmische Produktionen, die die Notwendigkeit des Wandels betonen sollten. Zu den bekanntesten Werken, die vor allem den wirtschaftlichen Ertrag der Kultivierungsarbeiten ins Zentrum rückten, gehören die unter der Regie von Hans Weiszbach gedrehten Filmberichte „Moordämmerung“ (1952) und „Ödland ist Luxus“ (1956).
Diese und weitere (Kurz-)Filme werden im Sommer 2025 in einer Open-Air-Veranstaltung im Hof des Meppener Kunstkreises dem Publikum von neuem zugänglich gemacht. Im Anschluss an die Sichtung werden Expertinnen und Experten aus Filmwissenschaft, Geschichte und Regionalentwicklung die Filme stilistisch und historisch analysieren und in den Kontext des Emslandplans einordnen.

Informationen:
Datum und Uhrzeit:
20. August 2025, 20:00 Uhr
Ort: Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen,
im Hof des Kunstzentrums Koppelschleuse,
An der Koppelschleuse 19 49716 Meppen
Kunsthalle Lingen
Kultur im Emsland: Gestern – Heute – Morgen
Donnerstag, 25. September 2025 um 19.30 Uhr
Podiumsgespräch mit Meike Behm (seit 2009 Direktorin der Kunsthalle Lingen und Geschäftsführerin des Kunst- verein Lingen e. V.), Petra Wendholz (ehemalige Leiterin der Kunstschule Zinnober in Papenburg), Hermann Bröring (ehemaliger Landrat des Landkreises Emsland), Heiner Schepers (ehemaliger Direktor der Kunsthalle Lingen und Geschäftsführer des Kunstverein Lingen e. V.).
Der Auf- und Ausbau kultureller Infrastrukturen in den Jahren zwischen 1977 und 1996 bereitete für die Entwicklung einer kulturellen Infrastruktur im Emsland den gedeihlichen Nährboden („Kultur-Dünger“). Analog zum wirtschaftlichen Aufschwung des Landkreises konnte sich das Emsland in dieser Zeit zu einer Art kulturellen Modellregion entwickeln. Wie in vielen ländlich geprägten Räumen Deutschlands ist auch im Landkreis Emsland die ‚Melange‘ aus professionellen Kulturanbietern und Amateurinnen und Amateure kennzeichnend. Den großen öffentlich getragenen Kultureinrichtungen wie etwa der Musikschule des Emslandes, den Emslandmuseen oder der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) steht eine Vielzahl flankierender Initiativen, (Heimat-)Vereine und Kulturkreise gegenüber, die auf kommunaler Ebene als wichtige Impulsgeber fungieren und das Kulturangebot in die Fläche verteilen wie z. B. das Kulturzentrum Koppelschleuse Meppen, die Kunstschule Zinnober in Papenburg, das Theaterpädagogische Zentrum in Lingen und der Kunstverein Lingen e. V., Träger der Kunsthalle und der Kunstschule Lingen sowie das Centralkino Lingen. Dabei wird augenscheinlich, dass „Breitenkultur“ im Landkreis Emsland nicht nur Kultur in der gesamten räumlichen Breite bedeutet, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Teilhabe an kulturellen Aktivitäten beinhaltet. Regionale Kultur wird bis heute von den verschiedenen Akteurinnen und Akteure nicht nur gestaltet, sondern auch – in einem nicht abschließenden Prozess – stets aufs Neue definiert: Was ist für unsere Region charakteristisch? Welche Traditionen werden überliefert? Welche Aspekte unserer Regionalgeschichte sollen in welcher Form erinnert werden? Wie ist die kulturelle Infrastruktur in den Jahren bis heute erweitert worden?
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen:
Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 25. September 2025 um 19:30 Uhr
Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Kunsthalle Lingen, Kaiserstraße 10a 49809 Lingen
Telefon: 05 91 – 5 99 95
E-Mail: info@kunsthallelingen.de
Kreisarchiv Emsland
Hort der Emsland(plan)-Geschichte
Das Bestehen des Kreisarchivs Emsland geht wesentlich auf die Auflösung der Emsland GmbH im Jahr 1989 und die damit verbundene Übernahme des im Laufe von fast 40 Jahren entstandenen Schriftgutes zurück. Die Akten der Emsland GmbH beinhalten umfangreiche Informationen zu den Maßnahmen der Emslanderschließung, angefangen von der Kultivierung der Moorflächen und der Ansetzung neuer Siedlerstellen über die Entwicklung von Industrie und Gewerbe bis hin zu damaligen Zukunftstechnologien wie dem Transrapid.
Das Kreisarchiv stellt sich vor
Bei der Archivführung am 14. November 2025 erhalten interessierte Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Bestände des Kreisarchivs, die mittlerweile neben den Unterlagen zur Emslanderschließung auch viele weitere historisch bedeutsame Dokumente, Fotos, Zeitungen und Karten aus dem Emsland umfassen. Im Rahmen einer Führung werden die Bestände des Archivs, dessen Entstehungsgeschichte, aber auch die Recherchemöglichkeiten im Kreisarchiv vorgestellt. Für (angehende) Familienforscher werden zudem Einblicke in die Suche in Personenstandsregistern angeboten. Auf einem Büchertisch besteht die Möglichkeit zum Erwerb von Heimatliteratur.
Der Eintritt zur Archivführung ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen begrenzt, daher wird um eine Voranmeldung über kreisarchiv@emsland.de gebeten.
Das Kreisarchiv Emsland
Das 1990 gegründete Kreisarchiv Emsland verwahrt neben den archivwürdigen amtlichen Unterlagen des 1977 gegründeten Landkreises Emsland zahlreiche weitere historische Dokumente zur emsländischen Geschichte. Hierzu zählen historische Zeitungen, Fotos und Filme, Luftbilder und Landkarten, Nachlässe aus der Bevölkerung sowie Dokumente verschiedener Institutionen, wie der Emsland GmbH oder der Meppen-Haselünner-Eisenbahn. Die standesamtlichen Bücher, die nach Ablauf bestimmter Schutzfristen ebenfalls in das Kreisarchiv gelangen, stellen eine wertvolle Quelle für die Familienforschung dar. Während die amtliche Überlieferung vor allem ab der Nachkriegszeit einsetzt, reichen andere Archivalien bis teils ins 18. Jahrhundert zurück. Eine Handbibliothek mit regionalgeschichtlicher Literatur ergänzt das Angebot. Das Kreisarchiv verwahrt und erschließt auf diese Weise zahlreiche wichtige Dokumente zur emsländischen Geschichte und stellt diese der interessierten Bevölkerung zu Recherchezwecken zur Verfügung.
Während sich der Sitz des Kreisarchivs bis 2020 in der ehemaligen Geschäftsstelle der Emsland GmbH in der Herzog- Arenberg-Straße befand, ist es seitdem im gegenüberliegenden neu errichteten Kreishaus III untergebracht. Es befindet sich hiermit zugleich an jenem Standort, wo die Emsland GmbH im Jahr 1951 zunächst ihre ersten Amtshandlungen aufnahm. In einem modernen Magazinraum werden im Untergeschoss des Kreishauses die entsprechenden konservatorischen Bedingungen für eine langfristige Sicherung des Archivgutes bereitgestellt.
Das Kreisarchiv steht allen Interessierten nach vorheriger Terminabsprache zur Verfügung. Parkplätze sind in begrenzter Anzahl am Haus vorhanden.
Bitte melden Sie sich an! Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.
Öffnungszeiten: nach Terminabsprache
Anmeldung verpflichtend – es stehen 20 Plätze zur Verfügung
Telefon: 05931 446107
E-Mail: kreisarchiv@emsland.de
Adresse: Herzog-Arenberg-Straße 12, 49716 Meppen

Informationen:
Das Kreisarchiv stellt sich vor
Veranstaltungsort: Kreisarchiv Emsland (Kreishaus III), Herzog-Arenberg-Straße 12, 49716 Meppen
Datum und Uhrzeit:
14.11.2025, 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Eintritt frei
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen
Anmeldung verpflichtend unter kreisarchiv@emsland.de
Der Emslandplan – ein Plan, der auch touristisch aufgeht
Über Meilensteine & Fahrradknotenpunkte
Beim Radfahren durch die Region schweifen die Blicke unweigerlich über die Landschaft. Auf gut ausgebauten Radwegen erkunden und erleben zahlreiche Urlaubsgäste und Ausflügler das Emsland – viele von ihnen sind auch Einheimische. Entlang der Wasserwege an Ems und Hase sowie am Dortmund-Ems-Kanal lenken die Wege durch beschauliche Städte und Ortschaften, vorbei an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und Zeitzeugen. Wanderungen und Radtouren führen durch die Landschaftsräume beider Naturparke und machen die Entwicklung und die Geschichte in Museen und an Infostationen erlebbar.
Noch vor 75 Jahren war das Landschaftsbild an Ems und Hase ein anderes. Die Region galt als „unterentwickelt“, bestehend aus unabsehbaren Heideflächen und Mooren. Verarmt war die Bevölkerung der Nachkriegszeit, die Landwirtschaft wurde fast ohne Maschineneinsatz bewältigt.
Ein Plan legt den Grundstein für viele Pläne
Der Emslandplan legte zu dem Zeitpunkt den Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung der Region: Die „Erschließung der Ödländereien des Emslandes“ wurde vom Bundestag beschlossen und konzentrierte sich zunächst auf die Belebung der Landwirtschaft durch den Einsatz von Maschinen. Nach und nach wandelte sich die landwirtschaftliche Prägung hin zu mehr Handwerk, Dienstleistung und Industrie. Die Teststrecke für die Magnetschwebebahn Transrapid setzte 1983 u. a. Impulse für die Region und der Lückenschluss der A 31 im Jahre 2004 wirkte sich positiv auf den Tourismusstandort aus. Die Wege in die Quellgebiete waren für Urlauber in das Emsland nun kürzer. Der Erfolg des Wirtschaftsstandortes übertrug sich zunehmend auf die sich entwickelnde Tourismusregion. Den Impuls dafür gab allerdings eine private Initiative: 1971 öffnete das Ferienzentrum Schloss Dankern seine Pforten und ist heute eine der größten Ferienanlagen in Europa.
Dem folgte die gezielte öffentliche Tourismusentwicklung ab Beginn der 1990er-Jahre mit Investitionen in Freizeit- und Kulturangebote, die gleichermaßen die Lebensqualität innerhalb der Region weiter aufwerteten. Bodenständig, zupackend und visionär – die Komponenten des Erfolges spiegelten sich im sich entwickelnden Tourismus wider.
Zusammenhalt, Machermentalität und Kontinuität auch im Tourismus
Ein Verband führte die Akteure der Städte und Gemeinden, die private Tourismuswirtschaft und die Kreisverwaltung zusammen, um die touristische Regionalentwicklung voranzubringen.
Mit der Konzentration auf den Fahrradtourismus und den Familienurlaub profilierte sich das Emsland weiter. Unternehmen wie die Meyer Werft, Berentzen, Krone und Emsflower bauten mit ihren Besucherzentren eine hohe Anziehungskraft aus und machten die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit sichtbar. Und die EmslandArena als Aushängeschild für überregionale Veranstaltungen beweist, dass auch „auf dem Land“ viel geboten wird.
Fernradwege, wie die Emsland-Route oder der Dortmund- Ems-Kanal, lenken seit nunmehr 30 bzw. 25 Jahren durch die Region vorbei an touristischen Attraktionen. Über 50 Tagestouren bilden auf einem dichten Fahrradknotennetz von insgesamt 2.660 Kilometer Themen ab. Museen, Besucherzentren und Heimathäuser öffnen ihre Türen für mehr Informationen und Einkehr.
Emslandliebe
Es sind die Emsländer selbst, die noch um die Geschichten wissen und diese weitergeben. Wer genau zuhört, sich umsieht, erfährt gleichzeitig viel über die besondere Mentalität der Emsländer: Sie lieben ihre Heimat und sind eng mit ihr verbunden. Der Zusammenhalt, die „Machermentalität“ und das Miteinander charakterisieren eine ganze Region, die mit einstigen unabsehbaren Heideflächen und Mooren mittlerweile viele Besucher ins Emsland zieht.
Erzählungen
Heimatvereine, Emsland-Museen und die Menschen mit ihren Erinnerungen blicken insbesondere im Jubiläumsjahr zurück. Sie erzählen aus der Vergangenheit, berichten aber auch davon, was sich heute daraus entwickelt hat – welche Musik, welches Handwerk und / oder welche Feste stattfinden, weil irgendwann aus einem Zusammenhalt eine Geselligkeit entstand.
Und morgen? Wie können wir z. B. unser Kulturgut erhalten? Das Themenjahr rund um das Jubiläum „75 Jahre Emslandplan“ ist eine Serie aus Erzählungen in Kooperation mit der Emsländischen Landschaft e. V., der Emsland Tourismus GmbH und des Emsland-Kuriers. Haben auch Sie eine Geschichte, die ihre Emslandliebe beschreibt? Der Emsland-Kurier freut sich auf ihre Einsendung unter der E- Mail-Adresse meppen@el-kurier.de .
Sämtliche Geschichten werden im Jubiläumsjahr im Emsland-Kurier veröffentlicht. Außerdem sind sie auf der Interenseite www.emsland.com nachzulesen.

Informationen:
Emsland Tourismus GmbH
Helter Damm 11a
49716 Meppen
Telefon: 05931 92509-00
Der Emsland-Kurier freut sich auf ihre Einsendung unter meppen@el-kurier.de.
Sämtliche Geschichten werden im Jubiläumsjahr im Emsland-Kurier veröffentlicht. Außerdem sind sie auf www.emsland.com nachzulesen.
Wassermengenmanagement
Neue Herausforderungen im Wassermengenmanage- ment durch Starkregen und Dürren
Für die Emslanderschließung stellte die Entwässerung von Beginn an eine Hauptaufgabe dar: Die großen Wassermassen in Mooren und Feuchtgebieten sorgten für einen stetig hohen Grundwasserspiegel, der durch den mäßigen Wasserabfluss mittels der eher trägen Tieflandgewässer Ems und Hase nicht gesenkt werden konnte. Deutlich mehr als 2.000 Kilometer Vorfluter wurden gebaut, zahlreiche Bäche und Flüsse begradigt mit dem Ziel, Flächen zu entwässern und für die Landwirtschaft nutzbar zu machen – ein langwieriger, mal mehr, mal weniger erfolgreicher Prozess.
Heute steht das „Wassermengenmanagement“ vor veränderten Voraussetzungen: Einerseits sollen die Gräben potenzielle Starkregenmengen verlässlich abführen, um einen Wasserstau in der Fläche zu vermeiden; andererseits müssen sie im Fall anhaltender Dürren aufgestaut werden können, um das Wasser in der Fläche zu halten.
Messen, rechnen, projizieren – und miteinander reden
Mit dem Projekt „Nachhaltiges Wassermengenmanagement im westlichen Emsland“ haben sich der Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband 101 „Ems II“ und die Wasser- und Bodenverbände „Ems-West“ sowie „Süd- Nord-Kanal“ die komplexe Aufgabe gestellt, den beschriebenen Spagat hinzubekommen. In den Einzugsgebieten der vier Gewässer – Goldbach, Mersbach, Wesuwer Schloot und Süd-Nord-Kanal -, in deren Umfeld das Niedrigwasser zwischen 1,5 m und 3 m oft unter Gelände liegt, werden Maßnahmen für das Ausbalancieren des Wasserhaushaltes entwickelt und erprobt.
Dafür konnten die Initiatoren zwei Partner gewinnen: Das Büro HYDOR Consult aus Berlin führt die notwendigen fachlichen Analysen durch, erhebt Wasserstände und entwickelt Rechenmodelle, um verlässliche Aussagen darüber treffen zu können, wie sich beispielsweise mögliche Staumaßnahmen auf die Wasserstände in den umliegenden Flächen auswirken. Die pro-t-in GmbH aus Lingen begleitet darüber hinaus das Projekt, um die unmittelbar betroffenen Akteurinnen und Akteure vor Ort umfassend einzubinden. Hier gilt es, in passenden Beteiligungsformaten das vorhandene praktische Wissen aus 75 Jahren Flächenbewirtschaftung mit wissenschaftlichem Knowhow zusammenzubringen. In Zusammenarbeit mit den vier Projektgruppen, eine für jeden Bach, werden im Rahmen des Jubiläumsjahres 75 Jahre Emslandplan Lösungsansätze und Modelle thematisiert, die früher und heute für das Wassermengenmanagement entwickelt wurden und werden.
Wer an den in Planung befindlichen Angeboten wie Radtouren oder Ortsbesichtigungen teilnehmen möchte, bekommt die notwendigen Informationen auf dieser Website.
Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Förderrichtlinie Klimafolgenanpassung Wasserwirtschaft des Landes Niedersachsen.





Tagung der Studiengesellschaft
Die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte ist ein Verein, der 1989 in Münster gegründet wurde und seit 2019 unter Wahrung der vereinsrechtlichen Selbstständigkeit zugleich ein Arbeitskreis der Emsländischen Landschaft ist. Ihm gehören Geschichtsinteressierte an, die sich mit der Erforschung der Vergangenheit des Emslandes und der Grafschaft Bentheim befassen. Der Verein veranstaltet jährlich eine Tagung zur emsländischen und Grafschafter Geschichte und veröffentlicht Artikel zur regionalen Geschichte in ihrer Reihe „Emsländische Geschichte“ mit bisher 31 erschienenen Bänden. Er gibt auch weitere Bücher zur Vergangenheit der Region heraus, da- runter in der unregelmäßig erscheinenden Reihe „Studien und Quellen zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“.
Die diesjährige Tagung findet statt am 30. August und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „75 Jahre Emslandplan“.
Folgende Vorträge sind geplant:
- Christof Haverkamp: Die Erschließung des Emslandes im 20. Jahrhundert als Beispiel staatlicher regionaler Wirtschaftsförderung
- Helmut Lensing: Die Veränderungen in der Region durch den Emslandplan ausweislich der Schulchroniken in den 1950er-Jahren
Ein Vortrag von Dr. Christof Spannhoff am Nachmittag wird sich mit der fotografischen Überlieferung zum Emslandplan beschäftigen.

Informationen:
Datum: 30. August 2025
Ort: Heimathaus Wesuwe
Internetseite: www.emslandgeschichte.de
Emsländische Landschaft e.V.
Die Emsländische Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim
Als ein moderner Dienstleister trägt die Emsländische Landschaft aktiv zur Entwicklung und Gestaltung des kulturellen Angebots und Sicherung des kulturellen Erbes in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim bei. Von ihrem Vereinssitz auf Schloss Clemenswerth sowie der Geschäftsstelle in Meppen fördert, unterstützt und berät sie seit 1979 kulturelle Akteure und Organisationen und ermöglicht breite gesellschaftliche Partizipation am vielfältigen kulturellen Leben.
Durch eigene Projekte und Kooperationen mit unterschiedlichen Partnern stärkt sie die überregionale und internationale Zusammenarbeit und nimmt eine zentrale Position im Vernetzen unterschiedlicher Akteure ein. Die Geschäftsstelle in Meppen befindet sich in Bürogemeinschaft mit dem Emsländischen Heimatbund, Dachorganisation der rund 80 emsländischen Heimatvereine, sowie Träger der größten Spezialbibliothek zur Geschichte und Kultur des Emslands.
Integraler Bestandteil der Emsländischen Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim ist das Theaterpädagogische Zentrum mit seinen Standorten in Lingen und Nordhorn. Mit seinen spartenübergreifenden Angeboten in den Bereichen Theater, Spiel, Tanz und Zirkus nimmt das TPZ Lingen eine Alleinstellung im Bereich der kulturellen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung ein. Damit leistet es einen fundamentalen Beitrag dazu, durch künstlerischen Ausdruck und ästhetische Erfahrungen die Welt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Entwicklungen mitzugestalten.
Die Emsländische Landschaft fördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen kulturelle und künstlerische Projekte mit regionaler Bedeutung. Einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bis zur maximalen Förderhöhe von 9950,00 EUR bei fünfzigprozentiger Finanzierung können vorrangig gemeinnützige Vereine und Initiativen stellen. Gefördert werden Amateure, die selbst kulturell tätig sind. Über die Vergabe der Mittel entscheiden die Gremien der Landschaft, die durch Experten aus Fachgruppen beraten werden.
Zudem initiiert und organisiert die Emsländische Landschaft e. V. Projekte im Emsland und der Grafschaft Bentheim, zu denen in den letzten Jahren das Literaturfestival „Wieder WORTE!“ (2024), „Erinnern, um nicht zu vergessen“ (2023) oder das Projekt „EmslandPlanT – Historischer Transformationsprozess als Erfahrungsschatz für zukünftige Regionalentwicklung“ (2022–2024) gehören. Mit Veranstaltungen wie dem Landschaftstag werden zudem Impulse für die aktuelle Entwicklung der Kulturlandschaft im Emsland und der Grafschaft Bentheim gegeben.
Institutionelle Förderer der Emsländischen Landschaft e.V. sind das Land Niedersachsen, die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, die VGH sowie der Heimatverein Grafschaft Bentheim und der Emsländische Heimatbund.
„Wie wollen wir MORGEN leben?“<br /> Landschaftstag der Emsländischen Landschaft zum Thema „Regionale Baukultur“
Im Zuge des Emslandplans hat sich das Erscheinungsbild der Dörfer und Städte in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim deutlich verändert. Jahrhunderte alte Bauernhöfe und einfache, zunehmend vom Verfall gezeichnete Heuerlingshäuser verschwanden, um modernen Wohn- und Arbeitsformen mit neuen Gebäuden gerecht zu werden. Der Traum vom Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung – ein Haus, um das man herumgehen kann, ist bis heute Wunsch vieler junger Familien in unserer Region.
Wie sehr Baukultur unsere Identität als Gemeinschaft prägt, stellen wir häufig erst fest, wenn prägende Bauwerke und ihre Nutzungen verschwinden. Viele Heimatvereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, historische Gebäude für die Gemeinschaft zu nutzen, mit Ausstellungen zu bespielen und sie auf diese Weise für die Zukunft zu bewahren.
Seit ihren Gründungen widmen sich der Emsländische Heimatbund e. V. ebenso wie der Grafschafter Heimatverein e. V. und mit ihnen die Emsländische Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim der Erforschung und Pflege unserer einmaligen Kulturlandschaft und damit auch der regionalen Baukultur.
Baukultur geht über die Errichtung und Gestaltung von einzelnen Gebäuden weit hinaus und umfasst auch den Städtebau und die Dorfplanung, die Gestaltung von Infrastruktur sowie beispielsweise auch Kunst im öffentlichen Raum. Kurzum: Baukultur beschreibt die Summe aller menschlichen Leistungen, natürliche oder gebaute Umwelt zu verändern.
Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Energie- und Finanzkrise steht das Modell des Neubauens derzeit vor einem grundlegenden Wandel. „Umnutzung statt Abriss“ heißt die neue Devise, unter der auch vor kurzem eine Änderung der Niedersächsischen Bauordnung zur Erleichterung der Schaffung von Wohnraum beschlossen wurde.
„Wie wollen wir MORGEN leben?“ lautet die Frage, der sich der Landschaftstag der Emsländischen Landschaft 2025 zum Thema „Regionale Baukultur“ in Vorträgen und Workshops widmet.

Sitz der Emsländischen Landschaft e. V.
Schloss Clemenswerth, 49751 Sögel
05952 9323-0
info@emslaendische-landschaft.de
Geschäftsstelle
Am Neuen Markt 1, 49716 Meppen
Telefon: 05931 49642-0
Internetseite: www.emslaendische-landschaft.de
Landschaftstag
Termin:
Montag, 01. September 2025,
14:00 – 18:00 Uhr
Ort: NINO-Hochbau,
NINO Allee 11, 48529 Nordhorn

Künstlerstipendium:
Der Emslandplan – künstlerisch erforscht
Fokus des Künstlerstipendiums der Emsländischen Landschaft liegt auf dem Emslandplan
Um den Emslandplan nicht nur historisch zu deuten, hat die Emsländische Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim ihr Künstlerstipendium 2025 mit dem Schwerpunkt „Emslandplan“ ausgeschrieben. Das japanisch-deutsche Künstlerduo Tamaki Watanabe und Walter Zurborg hat das Künstlerstipendium 2025 erhalten. Erstmals wurde das Stipendium thematisch ausgeschrieben. Unter 92 Bewerbungen aus Deutschland, den Nieder- landen und Österreich konnte sich das Duo behaupten.
Während ihres dreimonatigen Stipendiums (April bis Juni 2025) erforscht das Duo den Emslandplan mit künstlerischen Mitteln. Dabei beschäftigt sie die Frage, wie es sich anfühlt, im Erschließungsgebiet des Emslandplans zu leben und welche Klänge und Gefühle sich damit verbinden lassen und wie diese sich verändert haben.
Mit ihren Klang- und Rauminstallationen eröffnet das Künstlerduo Tamaki Watanabe und Walter Zurborg eine innovative Perspektive auf den Emslandplan.
Tamaki Watanabe (geb. 1974) studierte zunächst Malerei in Tokyo und Walter Zurborg (geb. 1980) Bildhauerei in Hannover. Es folgten ein gemeinsames Studium der Klangkunst bei Professor Ulrich Eller in Braunschweig sowie Einzel- und Gruppenausstellungen in Kunstvereinen, Galerien und Museen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Japan. Seit 2010 arbeiten beide zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei die Beschäftigung mit Klang, Kinetik, gefundenem Material und Komposition im Raum durch den Einsatz von selbstkonstruierten Maschinen sowie digitaler und mechanischer Sequenzierung. Für ihre Arbeiten wurden sie mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
Teile ihres Stipendiums werden die beiden Künstler vor Ort verbringen und Künstlergespräche in beiden Landkreisen anbieten.

Informationen:
Internetseite: www.watanabe-zurborg.com
Künstlergespräch und Präsentation:
25. Mai 2025 auf Gut Altenkamp.
Abschlusspräsentation:
23. August bis 24. Oktober 2025
Kunstverein Grafschaft Bentheim e. V.
Hauptstraße 37
49828 Neuenhaus
05941 98019
Internetseite: www.kvgb.de

Plattdeutsch
Wiet Land unner de Wulken
Eine lyrische Begegnung zwischen den Zeiten, gelesen auf Hoch- und Plattdeutsch
Der Blick zurück lenkt den Blick nach vorn. Oder: Was sagen uns Heimatgedichte aus den 1950er- und 1960er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts heute noch? Welche Erkenntnisse ziehen wir aus dieser spannenden Zeit des Aufbruchs in den heutigen Zeiten des (gefühlten) Zusammenbruchs? Die Verheißung von Wohlstand, die Perspektive auf ein besseres Leben und der Glaube an die unaufhaltsame Technik. Aber auch die Zerstörung der ursprünglichen Natur und die Umwandlung in einen landwirtschaftlichen Kulturraum. All das wurde damals auch lyrisch betrachtet.
Im Rahmen einer Lesung wird aus Texten und Gedichten aus dieser Zeit zitiert. Diese bringen wiederum den Blickaufs Heute, den Blick nach vorn mit: Was sind unsere Sehnsuchtsorte? Wohin hat der technische Wandel uns gebracht? Und wie sieht unsere Hoffnung auf ein besseres Leben hier vor Ort im Jahr 2026 aus? Durch den Abend führen Gesche Gloystein und Christian Quaing.
Eine Veranstaltung der Fachstelle Plattdeutsch der Emsländischen Landschaft e. V. und des Stadtmuseums Meppen.
Datum und Uhrzeit: 21.01.2026, 19:00 Uhr
Ort: Stadtmuseum Meppen, An d. Koppelschleuse 19 a, 49716 Meppen
Plattdeutsches Erzählcafé
Am 26. September 2025 findet nachmittags ein plattdeutsches Erzählcafé im Heimathaus Spelle statt (Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle). Erinnerungen an die Zeit des Emslandplans stehen im Vordergrund der Sitzung, wie beispielsweise Veränderungen in der Landwirtschaft oder auch der Ausbau von Dörfern und Straßen. Die Veranstaltung ist frei zugänglich, um Anmeldung wird gebeten.
Datum: 26.09.2025, nachmittags
Ort: Heimathaus Spelle (Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle)
Eintritt frei
Anmeldungen über Bernd Grünefeld
Telefon: 05931 49642-13,
E-Mail: gruenefeld@emslaendische-landschaft.de
Plattdüütsch Vertellcafé
An de 26. September 2025 gifft dat nameddaags en plattdüütsche Vertellcafé in dat Heimathuus in Spelle (Pastor- Batsche-Weg 1, 48480 Spelle). Dat geiht um dat Besinnen up de Tied van de Emslandplaan. Proot word ünner annern över de Wannel in de Bueree of de Utbo van Dörpen un Straten. Elk een kann geern to de Veranstalten komen, man mellt jo vördem even an.
Tietpunkt: 26.09.2025, nameddaags
Oort: Heimathuus Spelle (Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle)
Togang free
Anmellen över Bernd Grünefeld
Feernspreker: 05931 49642-13,
Nettbreef: gruenefeld@emslaendische-landschaft.de

Stadt Lingen Moorgeschichten und lichte Lieder
Das Moor und das Emsland, beide sind untrennbar miteinander verbunden. Mit diesem Thema haben sich „Die Neuen 3“ – ein Ensemble aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim – intensiv auseinandergesetzt. Herausgekommen ist ein Literaturkonzert mit dem Titel: „Moorgeschichten und lichte Lieder“.
Die Märchenerzählerin und Rezitatorin Heike Koschnicke erzählt Wissenswertes über die Moorgebiete im Emsland und transportiert in Märchen und Sagen wie in der Emssage: „Der Spiegel“ oder in Geschichten über Moorleichen wie „Der Tollund-Mann“ auch „moorige“ und düstere Stimmungen.
Im Gegensatz dazu wenden sich Linda Moeken am E-Piano und der Bariton Peter Alexander Herwig den helleren Seiten des Lebens zu. In „Selige Welt“ von Franz Schubert oder „Morgen“ von Richard Strauss wird eine verheißungsvolle und lichte Zukunft beschworen.
Spielort: Kulturvilla (Wilhelmstraße 49, 49808 Lingen (Ems)
Datum: Sonntag, 23. November 2025 um 17 Uhr
Eintritt: 15,00 EUR
Veranstalter: Fachdienst Kultur der Stadt Lingen (Ems)


Der Emslandplan und WIR!
Ein Mitmach-Format für Heimatvereine und Geschichtsgruppen
Wie hat der Emslandplan vor Ort gewirkt? Was hat sich in den Dörfern verändert? Wann kam die erste Kanalisation, wann ist das Dorf elektrifiziert worden? Welche Bauernhöfe sind durch Aussiedlungen und Flurbereinigungen aus dem Ortsbild verschwunden? Fragen, die alle unmittelbar mit dem Emslandplan zusammenhängen.
Zusammen möchten wir uns mit Ihnen auf Spurensuche begeben. Die Emsländische Landschaft e. V. bietet zusammen mit dem Emsländischen Heimatbund e. V. für Heimatvereine sowie Geschichtsgruppen in der Region einen Workshop an. Ziel ist es, an einem Tag gemeinsam die lo- kale Emslandplan-Geschichte zu erforschen. Sie bringen Ihr Wissen ein, öffnen Ihr Heimatvereinsarchiv und wir recherchieren gemeinsam weitere Daten und Informationen zum Emslandplan vor Ort. Bringen Sie daher alte Fotos, Dokumente oder Erinnerungsstücke an die Zeit des Emslandplans mit. Ziel ist es, neues Wissen um den Emslandplan zu erlangen, jenseits von drögen Akten und Geschäftsvorgängen. Ihre persönliche Emslandplan-Geschichte zählt!
Der Workshop wird geleitet von Dr. Benjamin van der Linde. Zusammen werden wir an einem Tag die Geschichte des Emslandplans in Ihrem Dorf, in Ihrer Siedlung oder in Ihrem Stadtteil erforschen. Ziel ist es am Ende des Workshops neue Erkenntnisse über den Emslandplan vor Ort zu gewinnen.
Der Workshop ist kostenfrei. Bitte nehmen Sie für eine Terminabsprache Kontakt auf zu Dr. Benjamin van der Linde (vanderlinde@ehb-emsland.de) oder 05931 – 49642-18.
Was hat der Emslandplan mit Ostfriesland zu tun?
Workshop für die Region des südlichen Ostfrieslands (Rheiderland und Overledingerland)
Der Emslandplan (1950–1989) hat trotz seines Namens auch Auswirkungen auf die Nachbarlandkreise wie beispielsweise den südlichen Landkreis Leer gehabt. Flurbereinigungen, infrastrukturelle Erschließung oder auch die Kultivierung der Moore sind einige der Maßnahmen, die die Emsland GmbH dort durchgeführt hat. Gemeinsam begeben wir uns auf Spurensuche zum Emslandplan in Ostfriesland. Bei Tee und Krintstuut wollen wir anhand von alten Bildern und Karten den Wandel nachvollziehen. Sie sind aufgerufen, alte Fotos, Dokumente oder Erinnerungsstücke an die Zeit des Emslandplans mitzubringen. Der Workshop wird zusammen mit der Ostfriesischen Landschaft angeboten. Den Workshop gestalten Dr. Heiko Suhr (Ost- friesische Landschaft), Bernd Grünefeld (Emsländische Landschaft) und Dr. Benjamin van der Linde (Emsländischer Heimatbund) gemeinsam.

