Die Emsland-Osnabrück-Tage

Die Emsland-Osnabrück-Tage

Vom 17. bis 25. Mai 1968 fanden die Emsland-Osnabrück-Tage statt, die vom Emsländischen Heimatbund mit den Heimatvereinen der damaligen drei Kreise, dem Heimatverein für die Grafschaft Bentheim sowie dem Verkehrsverein Stadt und Land Osnabrück organisiert wurden. In etlichen Ortschaften und Städten gab es Programm: Reden, Konzerte, Ausstellungen, Schaufensterwettbewerbe und kulinarische Verköstigungen, u. a. in Form von „Buchweizen Jan Hinnerck und alten emsländischen Nußschinken“ in den Meppener Gaststätten. Inhaltlicher Bestandteil der Veranstaltung war auch der Emslandplan. Direktor der Emsland GmbH Georg Sperl verfasste eine kurze Einleitung in dem Programmheft. Er blickte zurück, aber formulierte auch die zukünftigen Aufgaben der Emsland GmbH. Denn mit der Schaffung des europäischen Wirtschaftsraums wurde das Emsland vom „Grenzland“ zu „lebendigen Bindeglied“ Deutschlands und der Niederlande. Die nun anstehende Bedeutung könne das Emsland „in seinem jetzigen Zustand“ nicht erfüllen. Damit sollte ausgedrückt werden, dass weitere Förderung und ein Fortschreiben des Emslandplans notwendig sind. Sperl sprach selbst am 20. Mai im Rathaus über die Emslanderschließung, am 16. Mai wurde in Osnabrück die Ausstellung „Emslanderschließung“ eröffnet.