Gerhard Hugenberg

Gerhard Hugenberg

Geschäftsführer der Emsland GmbH in der sog. „3. Phase“ des Emslandplanes war Gerhard Hugenberg. Er war auf Georg Sperl gefolgt, der 1971 im Amt verstorben war. Hugenberg war 1928 in Durchhorn (damals Kreis Bersenbrück) geboren worden, wuchs aber in Meppen auf, wo sein Vater Joseph Hugenberg Lehrer war. Hugenberg absolvierte eine Landwirtschaftslehre, ehe er an der Universität Göttingen Landwirtschaft studierte. 1952 legte er das Erste Staatsexamen ab. Er wirkte an der Landbauaußenstelle Meppen der Landwirtschaftskammer Weser-Ems und war damit auch bereits frühzeitig in die Maßnahmen des Emslandplanes eingebunden. 1955 bis 1957 absolvierte er die Referendarausbildung im Fachbereich Ackerbau und Landeskultur. 1967 wurde Hugenberg zum stellvertretenen Geschäftsführer der Emsland GmbH ernannt, ehe er dann nur 4 Jahre später selbst Geschäftsführer werden sollte. Er führte den Emslandplan weiter und musste ab 1989 die Emsland GmbH bis 1991 abwickeln. Mit ihm ist im Emsland vor allem der Transrapid verbundenen. Hugenberg hatte dafür gesorgt, dass die Testanlage nach Lathen gekommen ist. 2020 verstarb Hugenberg in Meppen.